Es ist gut für euch, dass ich weggehe

Es ist gut für euch, dass ich weggehe!

Der Ort, an dem Jesus mit SEINEN Jüngern das Passalamm essen wollte, war von IHM selbst ausgesucht worden! Es war ein großer Saal, der mit Poltern ausgestattet war und zum Verweilen einlud (Mk.14,12-19).

Daran können wir erkennen, wie liebevoll der Herr dafür sorgte, dass sich SEINE Jüngern wohlfühlten!

Dennoch war das Beisammensein nicht ungetrübt, denn als man sich zusammensetzte, um das Mahl einzunehmen, sagte der Herr: „Herzlich hat es mich verlangt, mit euch dies Mahl zu halten, ehe ich leide!“ (Lk.22,15)

Danach sagte ER auch: „Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten!“ (Mk.14,18)

Und ER ließ alle wissen: „Ich bin noch eine kleine Weile bei euch … Ihr werdet mich suchen … Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen“ (Jh.13,33).

Verständlich, dass die Jünger traurig wurden und nicht verstanden, wovon ihr Meister sprach.

Sie verstanden auch nicht, was ER meinte, als ER sagte. „Jetzt aber gehe ich zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch gesagt habe, ist euer Herz voll Trauer. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe“ (Jh.16,5-7).

Jesus wusste, dass ER leiden und sterben würde!

ER wusste, dass SEINE Stunde gekommen war!

ER wusste, dass ER vom Vater gekommen war und zum Vater gehen würde (Jh.13,1).

Doch mit welchen Worten wollte Jesus SEINE Jünger trösten, ermutigen und auf die kommenden Ereignisse vorbereiten?

Welche Wahrheit wollte ER ihnen in den letzten Stunden ihres Beisammenseins vermitteln und in ihre Herzen schreiben?

Dreieinhalb Jahre lang waren die Jünger ihrem Meister gefolgt und hatten dabei Wunder gesehen, die kein menschliches Auge zuvor gesehen hatte! Mehr noch: Sie durften die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu schauen (Jh.1,14).

Und doch waren sie innerlich dieselben geblieben! Das, was sie gesehen und gehört hatten, hatte ihre innerste Wesensart nicht verändert!

Wie sonst ist es zu erklären, dass die Jünger miteinander stritten, „wer von ihnen als der Größte gelten solle“, während Jesus gerade davon gesprochen hatte, dass ER „SEINEN Leib für sie geben und SEIN Blut für sie vergießen würde“ (Lk.22,19-20+24).

Auch den ewigen Ratschluss Gottes hatten sie noch nicht erkannt, denn wie sonst konnte Petrus, als Jesus von SEINEM Leiden, SEINEM Tod und SEINER Auferstehung sprach, zu IHM sagen: „Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht“ (Mt.16,21-23).

Wir alle wären glückselig, wenn Jesus uns sichtbar und in leiblicher Gestalt begleiten würde.

Hätten wir eine Frage, würde ER sie uns sofort beantworten!

Wären wir traurig, würde ER uns sofort trösten!

Quälten uns Sorgen, würde ER uns alsbald neuen Mut und neue Hoffnung schenken!

Würde uns der Versucher zum Bösen verleiten, wäre unser Befreier nicht fern!

Und wenn wir irgendeinen Mangel hätten, wäre ER da, um ihn mit SEINEM Reichtum auszufüllen!

Immer wäre SEINE Hilfe nahe!

Immer wüsste ER, was zu tun ist!

Immer hätte ER die richtige Antwort!

Immer gäbe ER uns den richtigen Rat!

Und so könnten wir allezeit und an jedem Ort SEINE Herrlichkeit sehen, SEINE Gegenwart spüren und SEINE Allmacht erfahren!

Doch wäre das das Beste für uns?

Jesus könnte uns so zwar vor jedem Fehltritt und einer falschen Entscheidung bewahren, doch die Macht der Sünde und des Todes in uns besiegen könnte ER nicht!

ER könnte uns ein weiser Ratgeber sein, doch zu unserer Weisheit werden könnte ER nicht!

ER könnte Wunder vor unseren Augen wirken, doch an SEINER göttlichen Natur und reinen Menschlichkeit Anteil haben könnten wir nicht!

ER wäre ER! Und wir wären wir!

Diese Wahrheit wollte Jesus SEINEN Jüngern vermitteln, als ER zu ihnen sagte: „Es ist gut für euch, dass ich weggehe!“ (Jh.16,7)

Bevor Jesus gestorben und auferstanden war, konnte man „Worte des Lebens“ aus SEINEM Mund hören (Jh.6,63), aber das Brot des Lebens essen konnte man noch nicht (Jh.6,56-58).

Man konnte erkennen, dass der Menschensohn Macht hatte über die Elemente (Lk.8,25), aber vom Wasser des Lebens trinken konnte man noch nicht (Jh.4,14).

Wir konnten zwar, wie David es tat, denjenigen „selig preisen, dem Gott die Sünden nicht zurechnete“ (Ps.32,1-2), aber unsre Sündenschuld tilgen und uns von unsrer Sündenlast befreien konnte Gott erst, nachdem SEIN geliebter Sohn „für uns zur Sünde gemacht worden war“ (2.kor.5,21).

„Es ist gut für euch, dass ich weggehe!“

Jesus sagte aber auch: „Wenn ich hingehe … will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“ (Jh.14,3).

Was Jesus damit meinte, erklärte ER mit folgenden Worten: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch eine Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr dort seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr. Spricht zu IHM Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu IHM. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Jh.14,2-6).

Warum sprach Jesus, angesichts der Tatsache, dass ER SEINE Jünger nun verlassen würde, von einer Wohnstätte, die ER ihnen bereiten wollte?

Jesus wollte verdeutlichen, warum ER weggehen musste!

Würde ER nicht weggehen, würde es diese Wohnstätte nicht geben! Dann könnten die Jünger nicht dort sein, wo ER ist!

Doch wo würde Jesus hingehen und wo würde ER sein, wenn ER nun weggehen würde?

Die Antwort lautet: „Jesus ging zum Vater!“ (Jh.13,1; 14,12+28; 16,28; 17,11+13; 20,17)

Als Philippus IHN daraufhin bat: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns“, antworte ihm der Herr: „So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir … Der Vater der in mir wohnt, der tut SEINE Werke. Glaube mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen“ (Jh.14,8-11).

Philippus verstand nicht, was Jesus ihm sagen wollte! Er wollte den Vater sehen und wusste nicht, dass er den Vater längst gesehen hatte. Er erkannte nicht, dass der Vater direkt vor ihm stand!

Auch wir können nicht verstehen, dass der Sohn im Vater wohnt und der Vater im Sohn!

Wir können nicht verstehen, dass, „wer den Sohn bekennt, auch den Vater hat“ (1.Jh.2,23).

Wir möchten gerne Gott sehen und IHM nahe sein, und erkennen nicht, dass der Sohn „das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist“ und „in IHM die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt“ (Kol.1,15; 2,9).

Wir können das Geheimnis der göttlichen Dreieinigkeit nicht erfassen!

Doch wir glauben, dass Gott einer ist, der sich uns in dreifacher Weise offenbart – als Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Wir können nicht verstehen, dass der Sohn hingehen musste, um uns dort eine Stätte zu bereiten, wo ER seit ewiger Zeit war und ist, nämlich im Vater!

Wir haben die Worte Jesu so interpretiert: Ich gehe jetzt in den Himmel, um euch dort eine Wohnstätte zu bereiten, damit ihr später dort sein könnt, wo ich bin!

Aber Jesus redete nicht vom Himmel! ER redete vom Vater, zu dem ER gehen würde!

ER sprach davon, dass ER, durch SEINEN Tod und SEINE Auferstehung, für uns eine Wohnung in Gott bereiten würde!

Während Jesus unter uns Menschen lebte, war ER die Wohnstätte und der Tempel Gottes auf Erden.

Gott, der Vater, wohnte in IHM und ER wohnte im Vater!

Diese Wahrheit bezeugte unser Herr, als ER sagte: „Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten ... ER aber redete von dem Tempel SEINES Leibes“ (Jh.2,19+21).

Doch damit Gott, der Vater, auch zu unserer Wohnstätte und wir zu SEINEM Tempel werden konnten, deshalb musste Jesus SEINE Jünger verlassen!

Jesus musste SEINE Jünger verlassen, damit wir aus IHM, dem Quell der Errettung, Wasser des Lebens trinken können!

Der Menschensohn wollte uns alle zu derselben Quelle bringen, aus der ER allezeit Lebensfülle und Lebenskraft schöpfte, reichen Trost und innere Stärke empfing!

Wir alle glauben, dass der Vater den Sohn zu unsrer Errettung gesandt hat! Doch unsrer Vorstellung gemäß blieb der Vater im Himmel, während SEIN Sohn bei uns auf der Erde weilte!

Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die Schrift sagt: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber …“ (2.Kor.5,19).

Das aber bedeutet, dass der Sohn nicht nur vom Vater gekommen war – ER war auch mit dem Vater gekommen, denn ER bezeugte: „Der mich gesandt hat, ist mit mir. ER lässt mich nicht allein“ (Jh.8,29).

Und das war es, was Jesus jetzt, durch SEIN Hingehen, für SEINE Jünger zur erfahrbaren Wirklichkeit machen wollte: So wie ER im Vater war und der Vater in IHM wohnte, so sollte die ganze Fülle der Gottheit fortan in ihnen wohnen – und ebenso in dir und mir (Kol.1,10).

Davon sprach unser Herr, als ER sagte: „An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch! … Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Jh.14,20+23).

Welchen Trost ziehst du vor: Eine Wohnung im Himmel, zu der du am Ende deines Lebens kommen wirst? Oder heute eine Wohnstätte in Gott, dem Vater, und in SEINEM geliebten Sohn, Jesus Christus, der dir jetzt, hier und heute, alles ist – Lebenskraft und Lebensfülle, ungetrübte Freude, tiefer Friede, Sieg über Sünde, die Hölle und den Tod und vollkommene Gerechtigkeit, die der Menschensohn in dir wirkt?

Wenn du sagst, dass du dich nach der himmlischen Behausung sehnst, dann sollst du wissen, dass sich auch Abraham danach gesehnt hat, denn „er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebr.11,10).

Doch was sagt die Schrift von Abraham und den vielen Helden des Glaubens? Sie sagt: „Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht erlangt, was verheißen war, weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden“ (Hebr.11,39-40).

Was ist „das Bessere“, das Gott für dich und mich „vorgesehen“ hatte?

Das Bessere ist: ER in uns und wir in IHM!

Diese Herrlichkeit hatte keiner der Gläubigen des Alten Testaments erlangt!

„An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.“

Diese Wahrheit soll uns auch in den dunkelsten Stunden trösten, denn Jesus sagte: „Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“ (Jh.16,22).

Von diesem kostbaren Leben in uns sprach Jesus, als ER zu SEINEN Jüngern sagte: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen! Ich komme zu euch! Ihr sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben! An jenem Tag werde ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch“ (Jh.14,18-20).

Von diesem in uns wohnenden Leben sprach unser Herr, als ER sagte: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Jh.14,23).

Von diesem Leben in uns sprach Jesus, als ER betete: „Vater … Ich bin in ihnen verherrlicht … Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast … Ich in ihnen und du in mir … damit die Liebe, mit der du mich liebst in ihnen sei und ich in ihnen“ (Jh.17,10.22-26).

Von diesem Leben in uns sprach Jesus, als ER sagte: „Das habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Jh.16,33).

Wäre ich nur in der Welt, würde ich fortwährend in Angst leben! Doch weil ich zugleich auch in Christus Jesus bin, bin in im Frieden dessen geborgen, der die Welt überwunden hat!

Von diesem Leben in uns sprach Jesus auch, als ER betete: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast“ (Jh.17,24).

Wie könnte ich heute bei Jesus sein und SEINE Herrlichkeit sehen, wenn ER nicht in mir wohnen würde?

Wie könnte heute in mir eine Quelle lebendigen Wassers fließen, wenn Jesus Christus nicht in mir wohnen würde? (Jh.4,14).

Wie könnten „von meinem Leib Ströme lebendigen Wassers fließen“, wenn Jesus Christus nicht in mir leben würde? (Jh.7,38-39).

Diese Wahrheit wollte Jesus SEINEN Jüngern offenbaren, als ER zu ihnen sagte: „Ich will euch einen anderen Tröster geben, dass ER bei euch sei in Ewigkeit … ER bleibt bei euch und wird in euch sein … Ich komme zu euch … Ihr in mir und ich in euch … mein Vater und ich … wir werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Jh.14,16-23).

Wer ist es also, der heute in uns wohnt?

ER wird in euch sein! ICH komme zu euch! WIR werden Wohnung bei ihm nehmen!

Erneut berühren wir das Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes!

Wir glauben, dass Jesus in den Himmel aufgenommen, zum Herrn und Christus gemacht wurde und Gott an Pfingsten SEINEN Heiligen Geist „auf alles Fleisch ausgegossen hat“.

Die Schrift lehrt uns aber auch, dass Gott „den Geist SEINES Sohnes in unsre Herzen gesandt hat“, weshalb wir nun Kinder des Höchsten sind und rufen dürfen: „Abba, lieber Vater“ (Gal.4,6).

Uns wird berichtet, dass Paulus und Silas „vom Heiligen Geist gewehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asien“. Doch im nächsten Vers lesen wir: „Als sie aber nach Mysien gekommen waren, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; aber der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu“ (Apg.16,6-7).

In seinem Brief an die Gläubigen in Rom ließ Paulus seine Adressaten wissen, dass „Gottes Geist“ in ihnen wohnt, „der Geist Christi“, „Christus“ und „der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat“ (Röm.8,9-11).

Wer ist es also, der heute in dir und in mir wohnt?

In uns wohnt der dreieinige Gott und dadurch „die ganze Fülle der Gottheit“ (Kol.2,9-10).

Paulus beschrieb die Herrlichkeit Jesu Christi in uns mit folgenden Worten: „Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns selbst“ (2.Kor.4,7).

Wir alle sind das irdene Gefäß! Und Christus in uns ist der kostbare Schatz, mit dem uns Gott in SEINER großen Gnade und Barmherzigkeit beschenkt hat!

Wir alle wissen, wie zerbrechlich unser „irdenes Gefäß“ ist! Wir ermüden, wir altern, wir werden schwächer, wir versagen und werden untreu.

„Wir seufzen und sind beschwert“ (2.Kor.5,4).

Täglich erleben wir, dass das „irdene Gefäß“ angreifbar ist: Es kann, wie Paulus schrieb, „von allen Seiten bedrängt“ werden. Es kann „verfolgt, unterdrückt und niedergeworfen“ werden. Es kann sogar „in den Tod gegeben werden“!

Doch immer ist auch der Schatz da!

Immer lebt Christus in uns! Und weil SEIN Leben in uns wohnt, „ängstigen wir uns nicht“.

Deshalb „verzagen wir nicht.“

Deshalb „werden wir nicht verlassen.“

Deshalb „kommen wir nicht um“ (2.Kor.4,8-11).

Auch nachdem wir gehört und gelesen haben, mit welchen Worten Jesus SEINE Jünger trösten wollte, bevor ER sie verließ, werden wir noch Fragen haben!

Auch danach werden wir noch Angst haben und Bedrängnisse erfahren!

Auch danach werden wir uns noch überfordert oder alleingelassen fühlen!

Auch danach werden wir noch weinen!

Wichtig aber ist, dass wir das tun, was Jesus zwölfmal betont hat: Wir sollen „bleiben“:

Wir sollen in IHM, dem Weinstock, bleiben (Jh.15,4-5).

Wir sollen in SEINER Liebe bleiben (Jh.15,9).

Wir sollen in dem bleiben, was der Herr gesagt hat, damit SEIN Friede in uns bleibt (Jh.15,7; 16,33).

Danke, Herr Jesus, dass du für mich durch Tod und Auferstehung gegangen bist!

Danke, dass du mich zu einer Wohnstätte Gottes gemacht hast!

Danke, dass ich heute dort sein kann, wo du bist – im Vater!

Danke, dass du heute in mir bist und ich in dir!

Danke, dass du mir die Herrlichkeit gegeben hast, die der Vater dir gegen hat!

Danke, dass ich heute deine Herrlichkeit sehen und aus deiner Fülle nehmen kann!

Rufe mich immer wieder zu dir zurück, damit ich in dir bleibe, so wie du in mir bleibst!

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