17. - 18. Juli

„Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen. Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem Herrn, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!“ Jesaja 12,2-4

 

Gott selbst ist unsere Errettung! In ihm sind wir sicher und geborgen. In seiner Gegenwart brauchen wir uns nicht zu ängstigen und zu sorgen, denn er ist unsere Stärke, unser Psalm und der Brunnen unseres Heils. Und das zu jeder Zeit, denn der Prophet Jesaja verheißt: „Ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem Herrn!“

Heute, gerade jetzt, in dieser Zeit, quillt der Brunnen deiner Errettung. Er ist nicht an äußere Umstände gebunden und nicht abhängig von Gefühlen und Empfindungen. Warum? Weil Gott selbst unser Heilsbrunnen ist und wir aus ihm lebendiges Wasser schöpfen dürfen. Wie tun wir das? Jesaja sagte: „Ihr werdet sagen ...  danket dem Herr, ruft an seinen Namen! Macht kund ... verkündigt ...“

 

Sagen, danken, anrufen, kundmachen, verkündigen! Das Bekenntnis unseres Mundes ist wichtig, wenn wir die Errettung Gottes erfahren wollen! Es ist möglich, dass wir in einer bestimmten Situation zwar an den Herrn denken, sein Heil aber dennoch nicht erfahren. Und anstatt in seinem Frieden zu ruhen, sind wir unruhig und sorgenvoll.

Was wollen wir heute bekennen? Unsere eigene Schwachheit? Schwierigkeiten und Probleme, die wir allerorts antreffen?

Wenn wir nur darauf blicken, wird es für uns wenig Grund zum Danken geben! Dann wird auch die Unruhe nicht aus unserem Herzen weichen. Gott aber zeigt uns einen Weg, der aus Ängsten und Befürchtungen herausführt, die Enge unseres Herzens sprengt und dunkle Gedanken vertreibt, ein Weg, auf dem wir Launen und Missmut überwinden können.

Unsere Errettung ist in einer Person – in Jesus Christus. Er ist der Brunnen unseres Heils! Dabei stellt sich eine Frage, die auch die Samariterin bewegte, als Jesus ihr lebendiges Wasser anbot. Sie fragte: „Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser?“

 

Unser himmlischer Vater hat uns einen Namen gegeben, damit wir aus dem Brunnen des Heils Wasser des Lebens schöpfen können! Er gab uns den wunderbaren Namen Jesu Christi! Davon sprach Petrus, als er sagte: „In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“

Wir trinken aus dem Heilsbrunnen Gottes, indem wir den Namen Jesu anrufen – gläubig, vertrauensvoll, voller Wertschätzung und Liebe. So erfahren wir, wie nahe uns der Herr ist. So fließt der Strom seines Lebens in unser Herz hinein – in unser Denken, Fühlen und Wollen. Schon der Prophet Joel verhieß: „Wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden.“

Wenn wir den Namen Jesu anrufen, machen wir uns eins mit IHM. Dann kann er uns seine Errettung schenken.

Als Paulus die Gläubigen zu Rom an das Wort erinnerte, das durch Joel gesagt worden war, fügte er hinzu: „Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.“

Vielleicht glauben wir, dass über uns ein Herr ist, der uns kennt, uns sieht und über uns wacht. Doch wahrhaft „reich“ werden wir erst dann, wenn wir seinen Namen anrufen und das Heil, das in ihm wohnt, im Geist berühren.

Wie erfrischend und belebend, wie aufhelfend und stärkend ist es, den Namen Jesu anzurufen. Wer den Namen des Herrn anruft, trinkt Lebenswasser! Und jeder, der diesen Quell des Heils einmal entdeckt hat, dem wird es zu keiner Zeit an frischem Wasser fehlen. Der ist, wie Jeremia sagte: „wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.“

 

Damit du heute – in dieser Zeit – aus Gott, dem Quell der Errettung, schöpfen kannst, wurde dir ein wunderbarer, einzigartiger Name gegeben – der Name Jesu Christi. Rufe ihn an, sehnsüchtig, liebend, verlangend, gläubig, und erfahre so, dass der Herr deine Stärke ist, dein Lobgesang und deine Errettung. Du wirst sicher sein und dich nicht fürchten. Du wirst bezeugen können: „Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“

 

„Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gerechte läuft dorthin und wird beschirmt.“

 

Jh.4,10-11; Apg.4,12; Joel 3,5; Röm.10,12-13; Jer.17,8; Ps.138,3, Spr.18,10+20,21

 
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