„Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“ Offenbarung 21,3-5
„Siehe, ich mache alles neu!“
Die Evangelien berichten uns, dass ein Oberzöllner vierfach zurückgab, was er unrechtmäßig erworben hatte (Lk.19,8)
Wir hören, dass einem Blindgeborenen die Augen geöffnet wurden (Jh.9,32).
Wir lesen, dass zehn Aussätzige gereinigt wurden (Lk.17,14) und ein Toter aus seinem Grab auferstand (Jh.11,44).
„Siehe, ich mache alles neu!“
Was geschieht, wenn Christus in unser Leben kommt?
Die Antwort lautet: „Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur (Schöpfung). Das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu worden“ (Luther 1545).
Wenn Jesus in unser Leben kommt, dann vergeht Altes, dann entsteht Neues!
Am Anfang der Bibel lesen wir: „Und Gott sah an alles, was ER gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut“ (1.Mose 2,31).
Doch im letzten Kapitel des ersten Buches Mose lesen wir, dass nicht alles „sehr gut“ geblieben war, denn wir hören, dass „Josef im Alter von nur 110 Jahren starb und in Ägypten in einen Sarg gelegt wurde“ (1.Mose 50,26).
Das aber war nicht Gottes ursprünglicher Plan gewesen! Es war das Resultat dessen, was die Schlange angerichtet hatte, nachdem sie den Menschen „mit ihrer List betrogen“ und von Gott, der Quelle des Lebens, weggeführt hatte (1.Mose 3,1-13; 2.Kor.11,3).
Seither ist nicht nur der Mensch, sondern die ganze Schöpfung „der Knechtschaft der Vergänglichkeit unterworfen“ (Röm.8,20).
Deshalb altert der Menschen! Deshalb ist der Menschen „sein ganzes Leben lang von der Furcht vor dem Tod versklavt“ (Hebr.2,15).
Deshalb gibt es Krankheit, Leid, Schmerzen und Geschrei!
Deshalb sterben Menschen! Deshalb „verfällt“ unser Leib (2.Kor.4,16a). Deshalb wird er zu Staub und „zu Erde, von der er genommen worden ist“ (1.Mose 3,19).
Wir altern und sterben, weil durch die Sünde das Element des Todes in uns hineingekommen ist! Davon sprach Paulus, als er schrieb: „Wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“ (Röm.5,12).
Heute sehen wir uns umgeben von Zeitlichem, Vergänglichem und Verweslichem!
Heute sehen wir überall das Alte, Fehlerhafte, Unvollkommene, Unfertige und Lückenhafte!
Heute hören wir allerorts Geschrei!
Heute können wir überall Leid erkennen!
Heute haben Menschen unter körperlichen und seelischen Schmerzen zu leiden!
Heute hat der Tod Macht, denn auch heute sterben Menschen!
Doch es wird einen Tag geben, an dem Gott alles neu gemacht haben wird! Dies war und ist sein Plan, den ER schon vor Anbeginn der Zeiten gefasst hat – in Jesus Christus, SEINEM Sohn (Eph.3,8-12).
Doch bevor dies geschieht, muss Jesus Christus „alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet haben“.
Zuvor „muss ER herrschen, bis Gott IHM alle Feinde unter seine Füße legt“.
Zuvor muss ER auch noch „den letzte Feind, den Tod, vernichten“ (1.Kor.15,24; Offb.20,14).
Erst dann, so lesen wir, wird der Tod nicht mehr sein!
Erst dann wird es keine Tränen mehr geben, kein Leid, kein Geschrei und keine Schmerzen, denn das Erste wird dann vergangen sein.
Erst dann wir alles neu geworden sein!
Dass unser Gott und Vater alles neu machen wird, hatte ER schon durch den Mund Jesajas verkünden lassen, denn ER sagte: „Gedenkt nicht an das Vorige und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ (Jes.43,18-21)
Wir können also erkennen, dass es eines langen Wirkens bedarf, durch alle Zeiten hindurch, bevor das Alte vergangen und alles neu geworden sein wird!
Was war das Erste, das Gott neu machen musste, nachdem durch die Sünde die ganze Schöpfung alt geworden war?
Gott, der Herr, musste mit dem Menschen einen neuen Bund schließen! Der alte Bund, den ER mit Mose und den Israeliten am Berg Sinai geschlossen hatte, was „veraltet, überholt und seinem Ende nahe“, weil Gottes Volk nicht darin geblieben war!
Davon redete der Herr, als ER durch Jeremia verkünden ließ: „Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr. Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Und es wird niemand seinen Mitbürger lehren noch jemand seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen. Denn ich will gnädig sein ihren Missetaten, und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken“ (Jer.31,31-34).
Als der Schreiber des Hebräerbriefs seine Adressaten an diese kostbare Verheißung Gottes erinnerte, fügte er hinzu: „Indem er sagt: »einen neuen Bund«, erklärt er den ersten für veraltet. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist seinem Ende nahe“ (Hebr.8,7-13).
Der alte Bund war auf Geboten und Satzungen gegründet, die der Mensch erfüllen musste! Verstieß er gegen eines dieser Gebote, war er schuldig und verflucht (Gal.3,10; Jak.2,10).
Der neue Bund jedoch ist nicht auf dem gegründet, was wir für Gott tun! Er ist darauf gegründet, was Gott für uns getan hat und heute in uns tut!
Nicht wir müssen Gott Tag für Tag Opfer darbringen, die uns vor IHM angenehm machen!
Gott selbst hat für uns ein Opfer dargebracht, dass uns vor IHM vollkommen macht (Hebr.10,14).
Unser Wollen und Vollbringen, Gott wohlgefällig zu leben, war zu schwach, weil die Sünde in uns zu stark war (Röm.7,14-20).
Bis ein Mensch geboren wurde, der alle Anforderungen Gottes erfüllte, allen Versuchungen des Teufels widerstand und in dem keine Sünde war – Jesus Christus, Gottes und der Menschen Sohn.
ER sagte: „Sieh ich komme, dass ich tue, Gott, DEINEN Willen“ (Hebr.10,7). Und auf dem Weg zum Kreuz, an dem ER unsere Schuld und Sünden auf sich nahm, konnte ER sagen: „Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast“ (Jh.17,!
Der Neue Bund ist also einzig und allein auf dem gegründet, was Jesus vollbracht, erreicht und erlangt hat!
In SEINEM Willen und durch das Opfer SEINES Leibes sind wir „ein für allemal geheiligt“ (Hebr.10,10-14).
Wie aber schafft es Gott, dass wir „in SEINEN Geboten wandeln und danach tun“?
Um alles neu machen zu können, musste Gott nicht nur SEINEN Bund mit uns Menschen ändern, ER musste auch unser Herz verändern und unser Denken erneuern!
Davon hatte der Herr gesprochen, als ER sagte: „Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben! Ich will sie in ihr Herz schreiben! Ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“
Durch den Propheten Hesekiel sagte ER: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun“ (Hes.36,26-27).
Wie schafft es unser Gott und Vater, dass unser Herz und unser Geist neu werden?
Die Antwort lautet: ER gibt uns SEINEN Geist und macht so Wohnung in unserem Geist!
Und das war es, was Jesus dem Nikodemus erklären wollte, als ER zu ihm sagte: „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden“ (Jh.3,3-7).
Gottes Geist gebiert unseren Geist, der „tot war in Sünden und Übertretungen“ (Eph.2,1) zu neuem Leben!
Christus kommt in uns hinein und gebiert in uns ein neues Leben – Leben aus Gott, wodurch wir zu Gottes Kindern werden (Jh.1,12-13; Gal.3,36; 4,6-7; Röm.8,16).
Zur Zeit des alten Bundes schrieb Gott SEINE Gebote auf steinerne Tafeln, die so steinern waren, wie die Herzen deren, denen diese Gebote galten!
Heute, im neuen Bund, schreibt Gott SEINE Gebote – „mit SEINEM Geist –, auf fleischerne Tafeln des Herzens“ (2.Kor.3,3) und schenkt uns so die Befähigung, in „SEINEN Geboten zu wandeln und danach zu tun“!
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt!
In früheren Zeiten und unter dem Gesetz, konnte kein Mensch seine sündige Natur und Wesensart ablegen! Allen Gläubigen aber, die in Christus Jesus sind, ruft der Apostel Paulus zu: „Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch betrügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit“ (Eph.4,22-24).
Erneuerung geht also von unserem wiedergeborenen Geist aus, in dem Christus wohnt, der in uns der neue Mensch ist, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit!
ER ist es auch, der „in uns das Wollen und das Vollbringen wirkt“ (Phil.2,13), den alten Menschen abzulegen, so wie man ein beflecktes Kleid oder ein unreines Hemd ablegt!
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch!
Keiner, der zur Zeit des Alten Bundes Gott anbetete, sah in IHM SEINEN Vater!
Gott war der Ewige und Unwandelbare, vor dem man seine Schuhe auszog (2.Mose 3,5).
ER war der Heilige und der gerechte Richter! ER wer der, dem man Opfer darbrachte und vor dem man sich in Ehrfurcht bückte (Micha 6,6). Doch kein Israelit betet: „Abba, lieber Vater!“
Das tat nur Jesus, denn ER war der Sohn des Vaters! Und ER war gekommen, damit auch wir rufen können: „Abba, lieber Vater!“ (Gal.4,6; Röm.8,15).
Im neuen Bund hat Gott den Weg, wie Menschen IHN anbeten sollen, neu gemacht, denn heute beten wir IHN nicht an einem bestimmten Ort oder zu einer bestimmten Zeit an!
Davon hatte Jesus gesprochen, als er der Samariterin sagte: „Es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Jh.4,23-24).
„Den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit!“
Der Ort, an dem wir Gott, den Vater, anbeten, sollte nicht mehr außerhalb von uns sein, sondern in uns – in unserem wiedergeborenen Geist! Wir selbst würden Gottes Tempel (1.Kor.3,16), SEIN Haus und SEINE Wohnstätte sein (Hebr.3,6; Jh.14,23).
Die Wahrheit aber, mit der wir Gott, den Vater anbeten, sollte Christus sein, denn ER ist die Wahrheit, nach der Gott verlangt
Heute können wir Gott, unseren Vater, allezeit und an jedem Ort, anbeten, indem wir IHM Christus, der in unsrem Geist wohnt, als vollkommenes Opfer darbringen, den Wunderbaren, auf dem das ganze Wohlgefallen des Vaters ruht!
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch! Ein neuer Weg der Anbetung!
Bevor Jesus SEINE Jünger verließ, sagte ER zu ihnen: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt … Dass ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe“ (Jh.13,14-15; 15,12+17).
Das alte Gebot lautete: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (3.Mose 19,18; Mt.22,39). Das neue Gebot lautet: „Liebt einander, wie ich euch liebe!“
Wir lieben unseren Nächsten nicht mehr nur mit der Liebe, mit der wir uns selbst lieben! Nein! Weil Gott SEINE Liebe in unsre Herzen ausgegossen hat (Röm.5,5) und weil Christus in uns lebt, können wir Menschen mit der Liebe lieben, mit der ER uns liebt!
Und wie viel größer, reicher, stärker, edler und kostbarer ist SEINE Liebe, von der die Schrift sagt: „sie bläht sich nicht auf, sie sucht nicht das Ihre, sie rechnet das Böse nicht zu, sie lässt sich nicht erbittern, sie sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles“ (1.Kor.13,4-7).
Das aber wäre für uns ohne einen neuen Geist und ein neues Herz unmöglich!
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch! Ein neuer Weg der Anbetung! Ein neues Gebot!
Während Johannes, ein Jünger Jesu, auf der Insel Patmos war und sich der Himmel über ihm geöffnet hatte, sah er einen Thron und „ein Lamm stehen, wie geschlachtet, das sieben Hörner und sieben Augen hatte“ und das würdig erfunden worden war, das Buch mit seinen sieben Siegeln zu öffnen.
Danach wird uns berichtet: „Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast sie unserm Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden“ (Offb.5,6-14).
Von diesem neuen Lied hatte auch David gesprochen, denn er sagte: „Ich harrte des HERRN, und ER neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. ER zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann; ER hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott“ (Ps.40,1-4).
Wer im Neuen Bund ein neues Herz und einen neuen Geist empfangen hat, wer von neuem geboren wurde, ein neues Leben empfangen hat und ein neuer Mensch geworden ist, wem Christus einen neuen und lebendigen Weg zur Anbetung Gottes geöffnet hat, der singt auch ein neues Lied!
Das alte Lied war das Klagelied, das wir anstimmten, als wir noch in „der grausigen Grube“ steckten, „in lauter Schmutz und Schlamm“ und unsere Füße darin versanken!
Jetzt aber, in Christus Jesus, singen wir das neue Lied, mit dem wir nicht mehr unseren eigenen Zustand beklagen, sondern freudig bekennen und bezeugen, wer Christus ist und was ER für uns getan hat!
ER hat uns aus der Grube herausgezogen!
ER hat unsere Füße auf einen Fels gestellt, sodass wir nun sicher treten können!
ER hat uns mit SEINEM Blut erkauft!
ER hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott, SEINEM Vater!
ER hat uns ein neues Lied in unseren Mund gegeben, IHN zu loben!
Gottes Wort sagt: „Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN, alle Welt! Singet dem HERRN und lobet seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag sein Heil! Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern“ (Ps.96,1-3).
„Singt dem Herrn ein neues Lied: die Gemeinde der Heiligen soll IHN loben … Die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König“ (Ps.149,1-2).
Wir singen dem Herrn ein neue Lied, indem wir SEINEN Namen loben und das Heil verkünden, das Gott uns in dem Namen Jesu Christi geschenkt hat (Apg.4,12).
Wir singen dem Herrn ein neue Lied, indem wir unseren Erretter loben und erheben!
Wir singen dem Herrn ein neues Lied, indem wir die Wunder beschreiben, die ER an uns getan hat!
Wir singen dem Herrn ein neues Lied, indem wir den Sieg Jesu über alle Mächte der Finsternis preisen und SEINE Königsherrschaft rühmen!
Während wir solches tun, bringen wir unserem Gott und Vater nicht nur die Ehre, die IHM gebühren, indem wir das vollbrachte Werk Jesu besingen, „macht uns die Wahrheit frei“ (Jh.8,31-32): Unsere Gedanken werden von negativen Einflüssen befreit und Gottes Geist erfüllt unser Herz. Wir erfahren, was geschrieben steht: „werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt“ (Eph.5,18-19).
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch! Ein neuer Weg der Anbetung! Ein neues Gebot! Ein neues Lied!
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer wird nicht mehr sein. Und ich sah die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und ER wird bei ihnen wohnen, und sie werden SEIN Volk sein, und ER selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und ER spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss“ (Offb.21,1-5).
Warum muss es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben?
Die Welt und die Reiche dieses Erdkreises sind durch die Rebellion eines hohen Engelsfürsten zum Herrschaftsbereich böser Mächte geworden, denn als der Teufel zu Jesus kam und IHN versuchte, sagte er zu IHM: „Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie“ (Lk.4,6 Elberfeld).
Sogar der Himmel ist unrein geworden, weil der Teufel bis zum heutigen Tag Zugang hat zum Thron Gottes, wo er dich und mich verklagt, so wie es uns im Buch Hiob berichtet wird (Hi.1,6; 2,1; Offb.12,10).
Deshalb wird ein Tag kommen, „an dem der Himmel, der jetzt ist … mit großem Krachen zergehen und die Elemente vor Hitze schmelzen werden, und die Erde und die Werke, die darauf sind, ihr Urteil finden werden“ (2.Petr.3,7-10).
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch! Ein neuer Weg der Anbetung! Ein neues Gebot! Ein neues Lied! Ein neuer Himmel, eine neue Erde!
Es ist tröstlich für uns, wenn wir bedenken, dass alles, was unsere Augen sehen, zeitlich und verweslich ist, damit das kommen kann, was ewig und unverweslich ist!
Es ist ernüchternd für uns, wenn wir bedenken, dass alles, was unsere Augen sehen, erschüttert werden kann, damit das kommen kann, was „nicht erschüttert werden kann“ (Hebr.12,27).
Es ist heilsam für uns, wenn wir bedenken, dass alles, was unsere Augen sehen, befleckt ist und vergehen wird, damit das kommen kann, was unbefleckt und unzerstörbar ist!
Wenn der, der auf dem Thron sitzt, alles neu gemacht haben wird, dann wird niemand „an das Frühere denken und das Vorige“ vermissen!
Niemand wird sich an das erinnern, was ihm in vergangenen Zeiten Schmerzen bereitet, ihn traurig gemacht und zum Weinen brachte.
Niemand wird sich an das erinnern, was in vergangenen Zeiten fehlerhaft, unvollständig und unvollkommen war!
Wenn es kein Geschrei mehr geben wird, dann deshalb, weil niemand mehr unzufrieden sein wird!
Wenn es kein Leid und keine Tränen mehr geben wird, dann deshalb, weil Gott selbst, alle Tränen von unseren Augen abwischen wird!
Wenn es keine Schmerzen mehr geben wird, dann deshalb, weil auch der letzte Feind, der Tod, vernichtet sein wird!
Es wird für uns keine Einsamkeit und keinen Mangel geben, weil Gott selbst „bei uns wohnen wird“ und wir „alles erben werden“, was ER ist und hat (Offb.21,7; Lk.15,31).
Aus dem Thron Gottes und des Lammes wird ein Strom lebendigen Wassers ausgehen, der klar wie Kristall sein wird!
Mitten im Strom wird ein Baum des Lebens wachsen, der jeden Monat neue Früchte bringt!
Es wird nichts Verfluchtes mehr sein!
Wir werden das Licht der Sonne nicht mehr benötigen, denn Gott, der Herr, wird uns erleuchten!
Wir werden das Angesicht unseres Erlösers sehen und SEIN Name wird auf unserer Stirn geschrieben sein!
Wir werden IHM dienen und mit IHM regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit!
„Siehe, ich mache alles neu!“
Ein neuer Bund! Ein neues Herz! Ein neuer Geist! Eine neue Geburt! Ein neuer Mensch! Ein neuer Weg der Anbetung! Ein neues Gebot! Ein neues Lied! Ein neuer Himmel, eine neue Erde! Ein neues Jerusalem!