„Wir sind ja nicht wie die vielen, die mit dem Wort Gottes Geschäfte machen; sondern wie man aus Lauterkeit und aus Gott reden muss, so reden wir vor Gott in Christus. Fangen wir denn abermals an, uns selbst zu empfehlen? Oder brauchen wir, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen. Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott“ (2.Korinther 2,17-3,1-4).

Was wir tun, ließ Paulus die Gläubigen in Korinth wissen, das tun wir nicht, um persönlicher Vorteile willen.

Wir treiben keinen Handel mit Gottes Wort!

Wir verfälschen es nicht!

Was wir tun, das tun wir aus reinem Herzen, weil Gott selbst uns dazu antreibt!

Was wir tun, das tun wir vor Gottes Angesicht in Christus!

Wir tun es nicht, um uns selbst zu empfehlen oder wichtig zu machen!

„Empfehlungsbriefe“ können zweifellos nützlich und hilfreich sein!

Doch kein Empfehlungsschreiben von Menschenhand verfasst kann unsere inneren Beweggründe widerspiegeln, die uns im Dienst für Gott antreiben!

Was nützt es uns, wenn uns Menschen empfehlen, Gott selbst sich uns aber nicht anvertraut?

Johannes, der Jünger Jesu, berichtete: „Als ER (Jesus) aber in Jerusalem war, glaubten viele an SEINEN Namen, da sie die Zeichen sahen, die ER tat. Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht an (Jh.2,24-25).

Wer Gott dienen will, der diene IHM mit lauterem Herzen, frei von eigenem Gewinnstreben!

Wer Gott dienen will, der diene IHM vor SEINEM Angesicht!

Wer Gott dienen will, der diene IHM in Christus Jesus, SEINEM Sohn!

Wer das tut, benötigt in seinem geistlichen Dienst kein Empfehlungsschreiben!

Gottes Geist wird seinen Dienst bestätigen!

„Nicht der ist tüchtig (bewährt), der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt (2.Kor.10,18).

Paulus hatte von Menschen gesprochen, die mit Gottes Wort Geschäfte machten und Empfehlungsbriefe benötigten!

Danach lenkte er die Aufmerksamkeit seiner Adressaten auf eine größere Wahrheit, denn er schrieb:

„Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen. Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott.“

Menschen haben zu allen Zeiten aufgeschrieben, was sie in Erinnerung behalten oder anderen mitteilen wollten!

Doch kein Mensch konnte in die Herzen seiner Mitmenschen schreiben!

Dazu war und ist nur einer in der Lage: der Geist des lebendigen Gottes!

Wie oft hatte der Herr aufschreiben lassen, was ER SEINEM Volk gesagt hatte!

Doch immer wieder war es in Vergessenheit geraten!

Durch den Mund Hoseas ließ der Herr sein Volk wissen: „Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre“ (Hos.8,12).

Wo war das Problem?

Das, was Gott hatte aufschreiben lassen, stand nicht in den Herzen SEINES Volkes geschrieben!

Man war der göttlichen Anweisung nicht gefolgt: Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und hüte meine Weisungen wie deinen Augapfel. Binde sie an deine Finger, schreibe sie auf die Tafeln deines Herzens“ (Spr.7,3; 3,3).

Doch jetzt lesen wir: „Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.“

Aber Achtung!

Bevor Gott in unsere Herzen schreiben konnte, musste ER uns ein neues Herz geben!

Davon sprach ER, als er durch Hesekiel verkünden ließ: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben“ (Hes.36,26-27).

Bevor wir Jesus in unser Herz und Leben aufnahmen, waren wir „tot in unseren Sünden und Übertretungen“ (Eph.2,1).

Unser Herz glich einem Stein!

Doch dann, als wir dem Evangelium glaubten und den Namen Jesu Christi anriefen, wurde unser Geist lebendig gemacht!

Wir wurden von Neuem geboren!

Gott nahm unser steinernes Herz weg und gab uns ein fleischernes Herz!

Jetzt konnten wir Gottes Liebe spüren!

Jetzt konnten wir fühlen, dass ER nicht ferne von uns ist“ (Apg.17,27).

Jetzt konnten wir erkennen, dass wir „in IHM lebten, weben und sind“ (Apg.17,28).

Menschen schreiben auf Papier!

Unser Gott und Vater schreibt auf Herzen!

Wir schreiben mit Tinte!

ER schreibt mit SEINEM Geist, der lebendig macht!

Gott schreibt in unser Herz, dass ER uns schon vor Grundlegung der Welt gekannt hat!

ER schreibt in unser Herz, dass ER uns lieb hat!

ER schreibt, dass wir IHM kostbar und wertvoll sind!

ER schreibt: Du bist mein – für Zeit und Ewigkeit!

ER schreibt: Ich werde dich niemals verlassen und immer bei dir sein (Mt.28,20).

ER schreibt: Du bist heilig, weil ich heilig bin (1.Petr.1,15 Elberfeld).

Gott schreibt den Namen SEINES Sohnes in fleischerne Tafeln des Herzens!

ER schreibt die Wesenart Jesu in unser Herz!

ER schreibt in unser Herz: Du bist in Christus gerecht und herrlich gemacht!

Unser Gott und Vater schreibt, wenn wir uns freuen, und ER schreibt, wenn wir weinen!

Und so macht ER uns zu einem Brief Christi!

So macht ER uns zu Menschen, „die in SEINEN Geboten wandeln und danach tun“!

Das aber, was Gott in unser Herz schreibt, wird von anderen gelesen!

Indem Gott die Herrlichkeit Jesu Christi in unsere Herzen schreibt, werden wir zu einem wichtigen Bestandteil SEINES Evangeliums!

Diese Tatsache bestätigte Paulus, als er schrieb: „Gott … hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi“ (2.Kor.4,6).

Das helle Licht, das Gott in unser Herz gegeben hat, lässt SEINE Herrlichkeit sichtbar werden!

Das helle Licht, das ER in unser Herz gegeben hat, erleuchtet das Angesicht Jesu Christi!

Jesus hat uns nicht nur in die Welt gesandt, SEIN Evangelium auszubreiten?

ER hat uns zu lebendigen Zeugen dessen gemacht, was wir verkündigen!

Was ist die Frucht, die Gottes Geist in uns allen wirkt, anderes, als die überragenden Tugenden Jesu Christi? (Gal.5,22-23)

Alles, was wir in dem wunderbaren Gottes- und Menschensohn erkennen können, ist Teil der neuen Natur, die wir von IHM empfangen haben!

Wie könnten wir SEIN Evangelium der Liebe verkündigen, wenn diese Liebe nicht unser Herz erfüllen würde?

„Hätte ich die Liebe nicht, so wäre ich nichts“ (1.Kor.13,1-3).

Wie dürften wir behaupten, dass Christus in uns lebt, wenn wir nicht auch SEIN „herzliches Erbarmen“, SEINE „Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld anziehen“ könnten? (Kol.3,12)

Als Stephanus vor dem Hohen Rat stand, sprach er nicht nur von „dem Gott der Herrlichkeit“, der Abraham in Ur in Chaldäa erschienen ist!

Jeder, der ihm zuhörte, konnte diese Herrlichkeit auf seinem Angesicht sehen, denn wir lesen: „Als nun alle, die im Hohen Rate saßen, ihre Blicke gespannt auf ihn richteten, sahen sie sein Antlitz (verklärt) wie das Angesicht eines Engels“ (Apg.6,15 Menge).

Ob du es merkst oder nicht: Du wirst von anderen Menschen gelesen!

Doch denke nicht, dass das, was andere lesen, etwas Überirdisches sein muss!

Vor Jahren hatte mich eine polnische Jugendgruppe zu einem Bibelwochenende am Fuß der Scheekoppe eingeladen.

Als Zeugnisse gegeben wurden, stand ein junger Mann auf, der erst vor Kurzem Jesus in sein Herz und Leben aufgenommen hatte.

Er sagte: „Als ich meinen Arbeitskollegen erzählte, dass ich Christ geworden bin, lachten einige und sagten: Du willst ein Christ sein? Du kommt oft zu spät zur Arbeit und machst viele Fehler!“

Er erwiderte: „Daran könnt ihr erkennen, wie sehr ich Jesus benötige!“

Nicht unsere eigenen Vorzüge sollen in uns gelesen werden, sondern „die Tugenden Christi“ (1.Petr.2,9 Elberfeld).

Nicht unsere eigene Kraft und Stärke soll man bewundern, sondern die Gnade Jesu, die in unsrer Schwachheit ihre Vollendung findet (2.Kor.12,9).

Nicht unser Selbstbewusstsein soll von anderen gelesen werden, sondern unsere Abhängigkeit von unserem wunderbaren Herrn und Retter!

Menschen sollen in uns lesen können, dass wir mit unserer Bedürftigkeit zu Jesus gekommen sind und dass ER „unseren Mangel mit seinem Reichtum ausfüllen konnte“ (Phil.4,19).

Nicht das, was wir vollbringen können, soll von anderen bestaunt werden, sondern das, was der Name Jesu vollbringen kann (Apg.3,1-16).

Der Schreiber des Hebräerbriefs erinnerte seine Leser an eine Verheißung, die Gott durch Jeremia verkünden ließ: „Das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und sie sollen mein Volk sein“ (Hebr.8,10; 10,16).

Beachte, dass der Geist des lebendigen Gottes nicht nur in unser Herz schreibt!

ER schreibt auch in unseren Sinn!

Wir alle wissen, wie sehr unser Leben davon bestimmt wird, was wir denken und fühlen!

Die erste Erwähnung in der Bibel, dass etwas aufgeschrieben wurde, ist richtungweisend, denn wir lesen: Schreibe dies zum Gedächtnis in eine Buch und präge es Josua ein; denn ich will Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man seiner nicht mehr gedenke … Der Herr führt Krieg gegen Amalek“ (2.Mose 17,8-16).

Was war dem Herrn so wichtig, dass ER es „zum ewigen Gedächtnis“ aufschreiben ließ?

Während sich die Israeliten auf dem Weg ins verheißene Land befanden, waren die Amalekiter über alle hergefallen, die zurückgeblieben waren!

Der Herr sagte: „Denke daran, was dir die Amalekiter taten auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt, wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst“ (5.Mose 25,17-18).

Amalek ist ein Sinnbild für den Widersacher unserer Seele, den Teufel, der uns von den Segnungen in Christus fernhalten will!

Er will nicht, dass wir die Fülle genießen, die Gott uns mit Christus geschenkt hat!

Er will nicht, dass wir in die Ruhe eingehen, die Gott uns in Christus bereitet hat!

Doch beachte, wen „Amalek“ unterwegs angegriffen und erschlagen hatte: „alle Nachzügler, alle Schwachen, alle, die zurückgeblieben waren, alle, die müde und matt geworden waren“.

Wir alle kennen „böse Tage“, in denen wir nicht in der vorderster Reihe stehen, um den Mächten und Gewalten, die in der Finsternis herrschen, Widerstand zu leisten!

Es gibt immer wieder Stunden, in denen wir den „Schild des Glaubens“ nicht ergreifen und „die feurigen Pfeile des Bösen“ nicht auslöschen (Eph.6,1+16).

Unser Geist ist zwar willig, aber unser Fleisch, unsere alte, gefallene Natur, ist schwach und träge (Mt.26,41).

Doch was wirst du jetzt tun, um deine Müdigkeit und Mattheit zu überwinden?

Konnten die Jünger ihre Müdigkeit überwinden, als Jesus sie bat, ihn im Gebet zu unterstützen?

Nein, denn Jesus fand sie „schlafend vor Traurigkeit“ (Lk.22,45).

Konnte Petrus in der Stunde der Versuchung sein Versprechen einhalten, Jesus nicht zu verleugnen?

Jeder Versuch, Gott aus eigener Kraft wohlgefällig zu leben, macht dich zur leichten Beute für „Amalek“!

Denn sobald du dabei versagst, wird dich der „Verkläger unserer Brüder“ anklagen und verdammen (Offb.12,10).

Du und ich, wir können unsere adamitische Natur nicht ändern, nicht besser machen!

Wer das „alte Kleid“ flicken will, der wird den Schaden nur noch größer machen (Mt.9,16).

Doch das ist es, was unser himmlischer Vater in unser Herz schreibt: Wir sind im Kampf gegen unser Fleisch, unsre alte, gefallene, sündige Natur, nicht alleingelassen!

Der Herr führt Krieg gegen Amalek“.

Josua ist ein Sinnbild auf den Heiligen Geist, den Gott uns gegeben hat!

ER ist es, der in uns gegen die Lüste und Begierden des Fleisches streitet, denn die Schrift sagt: „Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt“ (Gal.5,16-17).

Hier wird uns verheißen, dass wir, zusammen mit Gottes Geist, nicht tun werden, was unsere gefallene Natur tun will!

Eins mit Christus in dir, wirst du nicht zornig bleiben können!

Eins mit Christus in dir, wirst du nicht unzufrieden bleiben können!

Eins mit Christus in dir wirst du kein „Nachzügler“ bleiben!

Eins mit Christus in dir wirst du deinem Widersacher, dem Teufel, widerstehen, seine Lügen „überwinden und das Feld behalten“ (Eph.6,13).

Kämpfe nicht gegen deine Schwachheit und dein Unvermögen!

Lass dir von „Josua“ aufhelfen!

Gottes Wort sagt: „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“.

Keiner von uns kann, getrennt von Christus, ein Überwinderleben führen!

Keiner von uns kann – ohne Christus – ein Leben in Heiligkeit und Gerechtigkeit führen!

Es ist diese Wahrheit, die Gottes Geist in unser Herz und unseren Sinn schreibt!

Der Herr führt Krieg gegen Amalek“.

Lass den Geist des lebendigen Gottes diese Wahrheit „zum ewigen Gedächtnis“ in dein Herz und deinen Sinn schreiben!

„Sinne die Dinge des Geistes“ und ernte „Leben und Frieden“ (Röm.8,6b).

Nichts von dem, was du in ein Notizbuch schreiben kannst, ist so kraftvoll und wirksam, wie das, was der Geist des lebendigen Gottes in dein Herz geschrieben hat!

Zu beachten ist aber auch, dass es nicht allein Gottes Geist war, der in die Herzen der Korinther geschrieben hatte, denn Paulus bezeugte auch: „Ihr seid unser Brief!“

„Ihr seid ein Brief Christi, durch unsern Dienst zubereitet!“

Während Paulus den Korinthern mit dem Evangelium von Jesus Christus diente, schrieb Gottes Geist auch in sein Herz und in die Herzen derer, die mit ihm waren.

„Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen!“

Wenn wir anderen Menschen die Wahrheit, die in Christus ist, bezeugen und von SEINER Liebe sprechen, dann wird diese kostbare Wahrheit auch in unser eigenes Herz geschrieben!

Nicht nur das!

Gottes Geist bewirkt eine tiefe Verbundenheit zwischen dem, der die Wahrheit ausspricht und dem, der sie hört und im Glauben annimmt!

„Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott!“

Wir alle können Gottes Wahrheit, die in Christus ist, Menschen verkündigen!

Doch keiner von uns kann Christus in die Herzen seiner Zuhörer hineinschreiben!

Das kann nur der Geist des lebendigen Gottes!

Dennoch gibt uns das Neue Testament wichtige Hinweise, die wir beachten sollen, wenn wir das Evangelium der Gnade verkündigen.

Wir müssen Christus predigen und IHN vor den Augen unserer Zuhörer erhöhen!

Davon sprach unser Herr, als ER zu Nikodemus sagte: „Wie Mose in der Wüste, die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an IHN glauben, das ewige Leben haben“ (Jh.3,15).

Paulus konnte zu den Galatern sagen: „Ich habe euch Jesus Christus vor die Augen gemalt“ (Gal.3,1).

Und den Korinthern schrieb er: „Ich hielt es für richtig, unter euch nichts anderes zu wissen, als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten“ (1.Kor.2,2).

Ein Verkündiger der Frohen Botschaft muss dieses Ziel vor Augen haben: Ich will Jesus Christus groß machen!

Ich will von dem reden, von dem die ganze Bibel spricht!

Ich will den erhöhen, den Gott hoch erhöht hat!

Ich will den in den Mittelpunkt stellen, der gestern war, heute ist und morgen kommen wird (Offb.1,4).

Ich will dazu beitragen, dass andere Menschen die Herrlichkeit, Einzigartigkeit, Schönheit und Überragendheit Jesu Christi erkennen können!

Dann, wenn Menschen „die Herrlichkeit des Herrn mit aufgedecktem Angesicht sehen, werden sie verklärt“ – verwandelt – in das Ebenbild dessen, den sie mit ihrem Herzen gesehen haben (2.Kor.3,18).

Dieses Vertrauen haben wir „durch Christus zu Gott!“

Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und hüte meine Weisungen wie deinen Augapfel. Binde sie an deine Finger, schreibe sie auf die Tafeln deines Herzens“ (Spr.7,3).

Schreibe auf, was dir der Herr zugesprochen und offenbart hat!

Sinne darüber nach!

Bewege es in deinem Herzen!

Lass nicht zu, dass ein Same, der hundertfach Frucht bringen kann, in der Hitze des Alltags verdorrt, von Vögeln davongetragen oder von Dornen und Disteln erstickt wird (Mt.13,3-9).

Höre nicht nur zu, wenn das Wort Christi verkündigt wird!

Schreibe auf und notiere dir, womit Gottes Geist dein Herz berührt hat!

Lies nicht nur in der Bibel!

Unterstreiche, was dir wichtig geworden ist, und sprich mit Jesus darüber!

Mache SEIN Wort zu deinem Gebet und zu deiner Speise!

Die Gemeinde in Korinth war keine Mustergemeinde!

Dennoch bezeichnete Paulus die Gläubigen als einen Brief Christi – gelesen von allen Menschen!

Keiner von uns ist schon völlig „beschrieben“!

Doch an jedem neuen Tag, bei jeder Wendung unseres Herzens, hin zu dem, der in uns wohnt und unser Leben ist, schreibt der Geist des lebendigen Gottes Christus in unsere Herzen hinein!

Dieses Vertrauen haben wir „durch Christus zu Gott!“

 
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