Alle werden Jesus sehen

"Siehe er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter. Ja, Amen." Offenbarung 1,7

 

Alle werden ihn sehen - alle Deine Verwandten, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen. An jenem Tag wird jeder wissen, dass Jesus der Herr und König des Universums ist - der einzige Retter und der von Gott eingesetzte Richter aller. Jeder wird ihn sehen - unsere Politiker, alle Großen und Kleinen, die Jungen und Alten und auch all jene, die sich für wichtig hielten. Auch diejenigen, die zuvor behaupteten, sie seien Atheisten, werden ihn sehen. Gleichzeitig werden ihn auch alle Hindus, Moslems und Buddhisten sehen und erkennen, dass Jesus der einzige Weg zu Gott, dem Vater, gewesen ist.

 

Warum aber werden dann alle Menschen heulen und wehklagen?

 

Weil sie in einem Augenblick erkennen, dass sie in ihrem Leben das Wichtigste verpasst haben!

 

Warum, so wird sich jeder fragen, habe ich mich mit Jesus nicht intensiver beschäftigt und ernsthafter auseinandergesetzt? Warum glaubte ich dem nicht, was von ihm gesagt war? Warum las und durchforschte ich das Neue Testament nicht mit suchendem Herzen? Warum bat ich den lebendigen Gott nicht, er möge sich mir offenbaren und mir seinen Weg zeigen, auf dem ich ihn erkennen kann? Warum gab ich mich mit so Wenigem zufrieden? Und wie nur konnte ich mir einreden, Gott, der Heilige und Gerechte, werde mir die Bosheit meines Herzens nachsehen und sich meiner Verfehlungen nicht erinnern?

 

Quälende Fragen, die sich unzählige Menschen stellen werden - wenn sie IHN sehen!

 

Das aber, was die Menschen dereinst bedauern und beklagen werden, das können wir heute tun, nämlich Jesus mit verlangendem Herzen suchen und ernsthaft nach IHM fragen. Wir können heute die Bibel lesen und forschen, was darin von IHM gesagt wird, denn sie ist es ja, die von IHM zeugt. Gleichzeitig können wir Gott, den Vater, bitten, dass er uns seinen Weg zeigt und das wahre Leben schenkt, damit wir das uns vorgesteckte Ziel nicht verfehlen. Auch können wir ihn bitten, dass er in uns wirkt, was ihm wohlgefällig ist.

 

Und noch etwas können wir heute tun - Gemeinschaft haben mit Menschen, die Jesus kennen und bezeugen. Wir können denen zuhören, die mit ihm vertraut sind und ihn lieben, um so in uns das Verlangen zu nähren, Christus zu erkennen und zu gewinnen. Das alles können wir heute tun! Deshalb sagt die Schrift: "Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!" Und der Schreiber des Hebräerbriefs ermahnt uns mit den Worten: "Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht."

 

Dann aber, wenn wir das Heil und die Gnade Gottes heute ergreifen und reichlich erfahren, können wir dem triumphalen Kommen Jesus Christi getrost entgegensehen, dann dürfen wir sein Erscheinen mit Freuden erwarten.

 
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