„Warum toben die Heiden und murren die Nationen so vergeblich? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.« Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.« So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!“ Psalm 2
„Warum toben die Heiden und murren die Nationen so vergeblich? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.“
Was kann man erkennen, wenn man die Völker dieser Erde betrachtet?
Was hört man, wenn man den Gesprächen lauscht, die Menschen miteinander führten, die Jesus Christus nicht kennen?
Man hört ihr Murren, spürt ihre Unzufriedenheit und merkt, wie viel Nichtiges ersonnen und geredet wird!
Überall kann man Auflehnung erkennen: Auflehnung gegen Obrigkeiten und Autoritäten! Auflehnung gegen bestehende Ordnungen und Prinzipien! Auflehnung gegen ethische und moralische Grundsätze und Verhaltensweisen! Auflehnung gegen Ansichten und Meinungen, die andere vertreten!
Doch hier endet die Rebellion der Menschheit nicht, denn im Grunde ihres Herzens lehnen sich die Völker der Erde auf „gegen den Herrn und SEINEN Gesalbten“.
Seit jenem Tag, an dem sich der von Gott erschaffene Mensch gegen Gottes Gebot aufgelehnt hat, hat sich nichts geändert!
Alle Nachkommen Adams tragen dasselbe Gen in sich, besitzen dieselbe rebellische Natur, teilen dieselbe Wesensart!
Zu denen, die behaupteten, „sie hätten Abraham zum Vater“, hatte Jesus gesagt: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun“ (Jh.8,39+44).
Damit machte Jesus deutlich, wer der wahre Urheber allen Aufruhrs und jeder Rebellion ist: „der Teufel, der Mörder von Anfang und Vater der Lüge“.
Menschen, die den Herrn der Herrlichkeit nicht kennen und nicht an IHN glauben, sind Teil einer Auflehnung, die gegen Gott und SEINEN Gesalbten gerichtet ist!
Sie sagen: Was ist Wahrheit? Ich entscheide, was für mich wahr und richtig ist!
Sie sagen: Was ist Schuld? Ich selbst bestimme, was in meinen Augen Schuld ist!
Sie proklamieren Freiheit und lassen andere wissen: Ich kann alles tun, was mir gefällt und bin keinem Gott verantwortlich!
Wie bewertet Gott das Streben der Völker, SEINE ewigen Ordnungen umzustoßen?
Wie bewertet ER die Bemühungen der Nationen, SEINEN ewigen Ratschluss zunichte zu machen?
SEIN Wort sagt: „Warum toben die Heiden und murren die Nationen so vergeblich?“
Jede Bemühung, Gottes Ordnungen zu verändern, ist vergeblich!
SEIN Wort sagt: „Der Herr macht zunichte der Heiden Rat und wehrt den Gedanken der Völker. Aber der Ratschluss des Herrn bleibt ewig, SEINES Herzens Gedanken für und für“ (Ps.33,10-11).
Niemand wird jemals ändern können, was unser Gott und Vater beschlossen hat!
ER kann sagen: „Ich wirke; wer will’s wenden?“ (Jes.43,13)
Was unser Gott sich vorgenommen hat, das wird ER auch tun! Und niemand wird es verhindern und IHN aufhalten können!
„Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer.“
Wie kann Gott lachen, wenn die Völker dieser Erde miteinander Rat halten und übereinkommen, SEINE Ordnungen umzustoßen und abzuschaffen?
Warum ist ER nicht besorgt, wenn die Völker dieser Erde aufstehen und sich gegen SEINE Herrschaft auflehnen?
Die Antwort lautet: Während „die Herren noch Rat halten miteinander“, hat der ewige Gott, der Höchste und der Allmächtige, SEINEN Ratschluss längst ausgeführt, denn ER sagt: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion“.
Gott wird SEINEN König nicht erst in ferner Zukunft einsetzten! ER hat es schon getan, denn nachdem ER Jesus Christus, den Gottes – und Menschensohn, „von den Toten auferweckte, hat ER IHN eingesetzt zu SEINER Rechten im Himmel, über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Alles hat ER unter SEINE Füße getan“ (Eph.1,20-22).
Von diesem Herrscher hatte Jesaja geweissagt, als er sagte: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter … auf dass SEINE Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende …“ (Jes.9,5-6).
Von diesem König hatte Sacharja geweissagt, als er sagte: „Siehe, dein König kommt zu dir … Seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere“ (Sach.9,9-10).
Von diesem Herrscher hatte Daniel gesprochen, als er weissagte: „Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende“ (Dan.7,13-14).
Diesem König wollten die Weisen aus dem Morgenland huldigen! IHN wollten sie anbeten (Mt.2,2).
„Ich habe meinen König eingesetzt“.
So nennt der Vater SEINEN geliebten Sohn: Er nennt IHN „mein König“.
IHM hat ER alles übergeben, denn Jesus sagte: „Alles, was der Vater hat, das ist mein!“ (Jh.16,15)
ER konnte sagen: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ (Mt.28,18).
Er konnte sagen: „Der Vater richtet niemand! ER hat alles Gericht SEINEM Sohn übergeben“ (Jh.5,22).
Die Schrift sagt: „ER muss herrschen, bis Gott alle Feinde unter seine Füße gelegt hat“ (1.Kor.15,25).
„Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod“ (1.Kor.15,26).
IHN, „den Erstgeborenen, sollen alle Engel Gottes anbeten“ (Hebr.1,6).
Der Menschensohn hat von Gott, SEINEM Vater, ein zweifaches Königtum empfangen:
Über die Welt, SEINE Feinde und alle Gottlosen herrscht ER mit SEINEM gewaltigen Arm und eisernem Stab!
Die Gläubigen aber, SEINE Erlösten, leitet ER liebevoll, mit großer Barmherzigkeit und Gnade, durch SEINEN innewohnenden Geist!
„Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken“.
Heute können die Großen dieser Welt zusammenkommen und miteinander beratschlagen, wie sie sich ihrer „Stricke“ entledigen können, doch es wird ein Tag kommen, an dem ein anderer reden wird – mit ihnen reden wird – in SEINEM Zorn! Und wer von ihnen wird dann wagen, seinen Mund aufzutun?
Alle, die wie Hiob meinten, sie „könnten Gottes Urteil zunichte machen und IHN schuldig sprechen“, sie alle werden vor IHM bekennen müssen: „Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen hast, ist dir zu schwer. Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Verstand? Ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe“ (Hiob 40,6-8; 42,1-6).
Sei also nicht beunruhigt, wenn Menschen murren und die Völker toben!
Denke daran, dass Gott SEINEN König längst schon eingesetzt hat!
„Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. ER hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«
Zuerst hatten die Könige und die Herren der Erde gesprochen!
„Lasst uns zerreißen ihre Bande!“
Ihnen geantwortet und mit ihnen geredet hatte der Höchste!
„Ich habe meinen König eingesetzt!“
Jetzt redet dieser König!
Jetzt offenbart ER den Ratschluss Gottes!
„ER hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
Wann hatte Gott das zu SEINEM Sohn gesagt?
Gottes Sohn war nicht gezeugt worden – denn ER war, wie der Prophet Micha geweissagt hatte, „von Anfang und von Ewigkeit her gewesen“ (Mi.5,1).
ER war, wie die Schrift sagt „im Anfang bei Gott und ER war Gott“ (Jh.1,1).
Der Menschensohn Jesus aber war gezeugt worden – sogar zweimal!
Zunächst war ER vom Heiligen Geist im Leib einer Jungfrau gezeugt worden (Mt.1,18; Lk.1,35).
Danach war ER von Gott gezeugt worden, als der IHN von den Toten auferweckte!
Davon sprach der Apostel Paulus, als er im pisidischen Antiochia den dort versammelten Juden das Evangelium verkündigte und sagte: „Wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem ER Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (Apg.13,32-13).
Zur Zeit Davids, als dieser Psalm gedichtete und gesungen wurde, war Jesus, der Sohn Gottes, noch nicht im Fleisch geboren worden!
Doch dann, als Gott den Menschensohn von den Toten auferweckte, war Jesus zum Erstgeborenen einer neuen Schöpfung geworden!
Jetzt war Wirklichkeit geworden, was Gott tausend Jahre zuvor durch den Mund Davids verheißen hatte: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“.
Wenn man bedenkt, dass Gott „heute“ sagte, als die Auferstehung Jesu noch in ferner Zukunft lag, dann wird deutlich, das Gott nicht Zeit und Raum unterworfen ist!
Für IHN ist das, was für uns noch zukünftig ist, ewige Wirklichkeit!
„ER hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
Welche Ehre wurde dem Menschensohn zuteil, dem, der bereit gewesen war, „Fleisch und Blut anzunehmen“, um den Willen Gottes zu tun und unsere Erlösung zu vollbringen (Hebr.2,14).
Welche Ehre wurde dem Menschensohn zuteil, der bereit gewesen war, „Knechtsgestalt anzunehmen“ ((Phil.2,7) und „uns im allem gleich zu werden“ (Hebr.2,17).
Welche Ehre wurde dem zuteil, der bereit gewesen war, „der Allerverachtetste und Unwerteste“ zu sein (Jes.53,3).
Welche Ehre wurde dem zuteil, der bereit gewesen war, von den Seinen abgelehnt, verspottet, geschlagen und gemartert zu werden.
Der Schreiber des Hebräerbriefs fragte: „Zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?“ (Hebr.1,5)
„Zu welchem Engel hat ER jemals gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache“ (Hebr.1,13).
Darum, weil der Menschensohn „sich selbst erniedrig hatte und gehorsam war bis zum Tod am Kreuz“, deshalb „hat IHN Gott erhöht und IHM den Namen gegeben, der über alle Namen ist“ (Phil.2,7-9).
Deshalb wird sich „jedes Knie vor IHM, dem Menschensohn, beugen und jede Zunge bekennen müssen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ (Phil.2,10-11).
Jeder, der heute aufbegehrt und „wider den Herrn und SEINEN Gesalbten murrt“, wird eines Tages seine Knie vor IHM beugen und mit seiner Zunge bekennen, dass ER der Herr ist – der von Gott eingesetzte König!
IHN hat Gott „eingesetzt zum Haupt über alles“ (Eph.1,20-22).
IHN hat ER bestimmt zum „König aller Könige und Herrn aller Herren“ (Offb.19,16)
Gott hat beschlossen, dass jeder, der IHN ehren will, SEINEN Sohn ehren soll, den König, den ER eingesetzt hat (Phil.2,11; Jh.5,23).
„Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. ER hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
Was wird derjenige erben, der bereit gewesen war, in einem Stall geboren und in eine Futterkrippe gelegt zu werden?
Was wird demjenigen zuteil werden, der bereit gewesen war, arm zu werden, damit wir reich werden konnten?
Was wird der Menschensohn erben, der, als ER unter uns Menschen lebte und wandelte, „nichts hatte, wo ER sein Haupt hinlegen konnte“? (Mt.8,28)
Gottes Antwort lautet: „Ich will dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“
Als Johannes auf der Insel Patmos gezeigt wurde, was zukünftig geschehen würde, schrieb er: „Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und ER richtet und kämpft mit Gerechtigkeit … Und IHM folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus SEINEM Mund ging ein scharfes zweischneidiges Schwert, dass ER damit die Völker schlage; und ER wird regieren mit eisernem Stab“ (Offb.19,11-16).
Bevor Jesus, der Fürst des Friedens, SEIN Königreich einnehmen und die Völker mit Gerechtigkeit regieren wird, wird ER dem Antichrist ein Ende machen und dessen Heer wie Töpfe zerschmeißen!
Davon sprach Paulus, als er den Thessalonichern schrieb: „Es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch SEINES Mundes und wird ihm ein Ende machen durch SEINE Erscheinung, wenn ER kommt“ (2.Thess.2,7-8).
Wer aber sind die, die dem König aller Könige folgen und mit IHM das Königreich einnehmen werden? Gottes Wort sagt: „Die mit IHM sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen“ (Offb.17,14).
Von diesem Ereignis hatte schon Henoch geweissagt, als er sagte: „Siehe, der Herr kommt, mit SEINEN vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit dem sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen IHN geredet haben. Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden, und ihr Mund redet stolze Worte“ (Judas 14-16).
Auch der Teufel, der Vater der Lüge und Mörder von Anfang, muss gebunden und in den Abgrund geworfen werden (Offb.20,1-3), bevor Jesus die Völker der Erde tausend Jahre im Frieden weiden und mit Gerechtigkeit regieren kann.
Wir aber, die vielen „Nachkommen“, die ER hervorgebracht hat (Jes.53,10); wir, „die Kinder, die Gott IHM gegeben hat“ (Hebr.2,13), wir, „die vielen Söhne, die ER zur Herrlichkeit geführt hat“ (Hebr.2,10), wir, „die Erben Gottes und Miterben Christi“ (Röm.8,17), wir werden an SEINER Seite sein und mit IHM regieren tausend Jahre.
Dann werden wir dieses Lied singen: „Du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen erkauft für Gott aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden“ (Offb.5,9-10).
„So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!“
Wir haben gehört, was die Könige und Herren der Welt geredet haben!
Wir haben gehört, was Gott ihnen geantwortet hat!
Wir habe gehört, was der von IHM eingesetzte König gesagt hat!
Jetzt hören wir, was der Psalmist sagt!
Er spricht zu den Königen und redet zu denen, die auf der Erde Recht sprechen!
Er spricht aber auch zu dir und mir – zu den kleinen Königen und Herren, die murren, sobald ihnen der Weg nicht gefällt, den Gott sie führt (1.Kor.10,10).
Hört alle, die ihr daran zweifelt, ob es dem Gesalbten Gottes gelingen wird, alles neu zu machen und herrlich hinauszuführen!
Gott hat SEINEN König eingesetzt – einer, der besser, klüger, stärker, fähiger, größer und mächtiger ist, als ihr es seid!
„So seid nun verständig!“
„Lasst euch warnen!“
„Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern!“
„Küsst den Sohn, dass ER nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege!“
„Wohl allen, die auf ihn trauen!“
„Glücklich alle, die sich bei ihm bergen!“ (Elberfeld)
Ein Mensch, der verständig sein will, soll hören, dass Gott SEINEN Gesalbten, Jesus Christus, als König eingesetzt und IHM alle Macht, alle Herrlichkeit, alle Ehre und alles Gericht gegeben hat!
Wer verständig sein will, der soll den Ratschluss Gottes kennen!
Wer weise sein will, der soll die Mahnungen Gottes zu Herzen nehmen, denn „seine Mahnungen sind Wunderwerke“ (Ps.119,129).
Wer ein Kind Gottes sein will, der muss von Gott gezeugt und „von neuem geboren werden“ (Jh.3,3-7).
Wer klug sein will, der steige von seinem Thron und anerkenne, das ein Größerer darauf sitzen will!
Wer Gerechtigkeit üben und Recht sprechen will, der lerne den kennen, den Gott zu unserer Gerechtigkeit gemacht hat (1.Kor.1,30) und der der Richter aller sein wird (Jh.5,22).
Wer mit Christus in SEINEM Friedensreich herrschen und regieren will, der diene dem Herrn mit Freuden und komme vor SEIN Angesicht mit Frohlocken (Ps.100,2) – heute und an jedem neuen Tag!
Wer auf seinem Weg „nicht umkommen“ und keinen Schaden nehmen will, der „küsse den Sohn“. Der lebe in inniger Gemeinschaft mit Christus, dem Fürst des Lebens, bei allem, was er tut!
Wer glückselig sein will, der berge sich in Jesus und vertraue IHM auf all seinen Wegen!
Wohl dem, der diese Worte zu Herzen nimmt und darüber nachsinnt!
„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringen zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was wir macht, das gerät wohl“ (Ps.1,1-3).