„Eben sah man das Licht nicht, das hinter den Wolken hell leuchtet; als aber der Wind daherfuhr, da wurde es klar“. Hiob 37,21

Eben noch bedeckten dunkle Wolken den Himmel. Das Flugzeug, in dem du Platz genommen hast, beginnt höher, immer höher zu steigen. Dann kommt der Moment, in dem die Wolkendecke durchbrochen wird und die Sonne am Horizont hell und klar erstrahlt. Du erkennst, dass das Licht immer da war, auch, als es deinen Augen verhüllt war und du es nicht sehen konntest.

Nicht immer ist der Himmel über uns wolkenlos. Nicht immer erstrahlt uns Gottes Licht hell und klar. Nicht selten wird unsere Seele sogar von düsteren Wolken überschattet, sodass wir Christus, das Licht der Welt, nicht sehen können. Und doch ist er da – herrlich, einzigartig, hoch erhoben und wunderschön! Nie hat er aufgehört zu erstrahlen! Nur unsere Sicht war verhangen!

Wie wunderbar aber, dass Christus nicht nur die ganze Menschheitsgeschichte und das Universum erhellt! Weil Gott, wie die Schrift sagt, „einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben hat“ (2.Kor.4,6), ist uns Christus, das wahre Licht, nie fern, egal, wie sehr unsere Seele umwölkt und verdunkelt sein mag. Eine kleine Wendung unseres Herzens, hin zu dem, der in unserem wiedergeborenen Geist Wohnung gemacht hat, bewirkt, dass Wolken der Sorgen und Bedrückung nicht länger bedrohlich erscheinen.

Möge der Wind des Geistes Gottes heute kräftig wehen, damit keine Wolke deine Sicht auf Christus verhüllen kann! Gottes Wort ruft dir zu: „Das wahre Licht scheint jetzt“ (1.Jh.2,8).

 
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