"Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm." Offenbarung 7,10

 

Während Johannes auf Patmos weilte, erblickte sein geistiges Auge künftige Ereignisse, die jeden einzelnen von uns angehen und mit einschließen. So auch jene himmlische Szenerie, die uns im 7. Kapitel des Buches der Offenbarung vor Augen geführt wird.

 

Jene Schar, die nicht zu zählen ist, wird vielleicht schon sehr bald vor dem Thron des Höchsten stehen. Jede Nation und jede Sprache wird vertreten sein, kein Volk und kein Stamm wird fehlen. Alle Anwesenden werden weiße Kleider tragen und zu Ehren ihres Königs Palmzweige in den Händen halten. Keiner von ihnen wird stumm bleiben - alle werden laut herausrufen und jubelnd bekennen, dass das Heil einzig und allein bei dem ist, der auf dem Thron sitzt. Er aber, der im Mittelpunkt steht und dem alle Aufmerksamkeit gilt, ist ihr Gott. Und das Lamm, nämlich Jesus Christus, der um ihrer Erlösung willen geopfert wurde. Dieses Bekenntnis aber hatten sie nicht auswendig gelernt - es war die Erfahrung ihres Lebens!

 

Warum aber sollten wir auf das bevorstehende Ereignis warten? Warum können wir nicht bereits heute fröhlich verkündigen und Himmel und Erde wissen lassen: "Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm." Ihm heute schon zuzujubeln, ihn heute zu erhöhen, ist unser Vorrecht und Privileg. So mehren wir zugleich auch unser Heil, denn wenn wir das, was wir von Christus gesehen und erkannt haben, laut herausrufen, dann wird dieses Bekenntnis zu unserer Errettung.

 

Bleibe deshalb nicht stumm! Lass dir deine Lippen nicht verschließen. Rufe, was du erkannt und gesehen hast. Bekenne laut, was wahr und wirklich ist - jetzt und in alle Ewigkeit: Das Heil, dein Heil, ist bei dem, der auf dem Thron sitzt. Er ist dein Gott! Und er ist das Lamm!

 

Und wenn du dich heute umschaust und nur wenige siehst, die diese Wahrheit glauben und frohen Herzens bekennen, dann denke an die Schar, die Johannes einst sah und die nicht zu zählen war. Auch wenn sie deinen Augen heute noch verborgen ist, so ist sie dennoch real und wirklich. Der, der auf dem Thron sitzt und bei dem das Heil ist, wird seinen Plan gewiss vollenden! Vertraue ihm!

 
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