„Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden“ (Hebr.2,17).

Wenn du hättest bestimmen können, wo du das Licht der Welt erblickst, hättest du einen Stall erwählt und dir eine Futterkrippe als Wiege gewünscht?

Wenn du deinen Wohnort hättest bestimmen können, hättest du Nazareth erwählt, einen Ort, von dem man sagte; „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ (Jh.1,46)

Wenn du hättest bestimmen können, unter wessen Dach du aufwächst, hättest du dich für einen Zimmermann entschieden?

Kann ein Mensch, der in einem Schloss lebt und keinen Mangel kennt, einen Menschen verstehen, der in tiefster Armut aufwächst?

Weiß er, was ein Mensch empfindet, der täglich ums Überleben kämpfen muss?

Hatte der reiche Mann, der sich „in Purpur und kostbarem Leinen kleidete und alle Tage herrlich und in Freuden lebte“ auch nur die leiseste Ahnung davon, was der Arme fühlte, der „vor seiner Tür lag“, von seinen Abfällen lebte und „dem die Hunde die Geschwüre leckten“? (Lk.16,19-21)

Gottes Sohn wurde nicht nur ein Mensch!

Er wurde uns in allem gleich!

Wenn es heißt „in allem“, dann wird niemand behaupten können, Jesus könne nicht nachempfinden, was er ertragen muss!

Wer selbst nie Ablehnung erfahren hat, kann nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn man von Mitmenschen abgelehnt wird!

Jesus wurde sogar aus seiner Heimatstadt „hinausgestoßen“ (Lk.4,16+28-29).

Kein Christi wird behaupten können, Jesus wüsste nicht, wie es ist, wenn man mit Ungläubigen unter einem Dach leben muss!

Jesus wuchs mit vier Brüdern auf, „die nicht an ihn glaubten“.

Vor dem Laubhüttenfest sagten sie zu ihm: „Mach dich auf von hier und geh nach Judäa, damit deine Jünger die Werke sehen, die du tust. Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch öffentlich etwas gelten. Willst du das, so offenbare dich der Welt“ (Jh.7,2-5).

War Jesus auf Selbstdarstellung aus?

Ging es IHM bei dem, was ER tat, um Anerkennung?

ER konnte sagen: „Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie sucht und richtet“ (Jh.8,50).

Wusste Gott aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man müde ist (Jh.4,6)?

Wusste Gott, bevor er in Jesus Mensch wurde, wie es ist, wenn man versucht wird?

War Gott mit Schwachheit vertraut?

Im Brief an die Hebräer lesen wir: „Wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde“ (Hebr.4,15).

Könntest du 30 Jahre lang geduldig auf das warten, wofür du gesandt wurdest?

Jesus tat es!

Musst du Entbehrungen ertragen?

Bevor Jesus seinen Dienst begann, war er in der Wüste, wo er, nachdem er 40 Tage lang nichts gegessen hatte, nagenden Hunger verspürte (Mt.4,1-2).

Der, der „in göttlicher Gestalt“ und „Gott gleich“ war, wurde nicht nur uns Menschen gleich!

Er entäußerte und erniedrigte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an“ (Phil.2,7-8).

Wirst du geschmäht?

Schlägt dir Verachtung und Hass entgegen?

Als Jesus vor dem Hohen Rat stand, geschah folgendes: „Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! … Was ist euer Urteil? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. Da spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht“ (Mt.26,65-67).

Wurdest du von einem Freund verraten, dem du vertraut hast?

Von Judas hieß es: „Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen“ (Ps.41,10).

Musstest du erleben, dass, nachdem du anderen Menschen Gutes getan hast, Neider das Gerücht verbreiteten, die Hölle habe dir geholfen?

Die Schrift berichtet: „Da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen. Da der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: So etwas ist noch nie in Israel gesehen worden. Aber die Pharisäer sprachen: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus“ (Mt.9,32-34).

Weiß du, wie es ist, wenn man verhaftet, verhört, erniedrigt und geschlagen wird, obwohl man vollkommen unschuldig ist?

Auch Menschen, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen, werden nicht sagen können, Jesus wisse nicht, wie sie sich fühlen!

Weißt du, dass sich Menschen entsetzten, als sie Jesus am Kreuz sahen, „weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder“ (Jes.52,14)?

Davon hatte Jesaja geweissagt und gesagt: „Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ich, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet“ (Jes.53,2-3).

Wenn Gottes Wort sagt: „Er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen“ (Jes.53,4), dann hat Jesus alles auf sich genommen, worunter wir zu leiden haben!

Kein Mensch soll sagen können, dass Jesus den Schmerz nicht fühlen kann, den er ertragen muss!

ER wurde ausgepeitscht!

„Die Pflüger haben meinen Rücken geackert und ihre Furchen langgezogen“ (Ps.129,3).

Nägel wurden durch seine Hände und Füße getrieben!

„Sie haben meine Hände und Füße durchgraben … Ich kann alle meine Knochen zählen“ (Ps.22,17-18).

Zuletzt musste der Menschensohn auch das erfahren, wovor sich alle fürchten, denn wir lesen: „Den aber, der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel, Jesus, sehen wir durch Leiden des Todes gekrönt mit Preis und Ehre; denn durch Gottes Gnade sollte er für alle den Tod schmecken“ (Hebr.2,9).

Jesus wurde durch Leiden des Todes gekrönt!

Das alles musste der Menschensohn erleiden, um mit uns mitfühlen zu können!

Gottes Wort betont sogar: „Er musste“ es erleiden!

Es war Gottes Wille!

Warum musste uns der Menschensohn in allem gleich werden?

Barmherzigkeit kann man nicht erlernen!

Erst wer erlitten hat, was ein anderer erleidet, kann mit ihm fühlen, mit ihm empfinden!

Jesus musst uns in allem gleich werden!

Schon bei seiner Geburt war er uns gleich geworden, denn die Schrift sagt: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ (Jh.1,14).

Jesus wurde nicht nur ein Mensch – er wurde das, was auch wir waren: „Fleisch“!

Die Bibel berichtet, dass es einen Tag gab, an dem Gott einen Entschluss fasste und sagte: „Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn er ist Fleisch … Als aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen“ (1.Mose 6,1-6).

Was war geschehen?

Die Menschen hatten sich so weit von Gott entfernt, dass Gottes Geist sein Bemühen aufgab, den Menschen positiv zu verändern!

Der Mensch war „Fleisch“ geworden!

Seither sah Gott, wenn er den Menschen ansah, ein Geschöpf, das verunreinigt war und sich seiner Herrschaft entzogen hatte.

Mehr noch, unter der Herrschaft der Schlange war der Mensch selbst zu einer Schlange geworden.

Sogar die Angesehensten und Edelsten unter den Israeliten nannte Jesus: „Schlangen und Otternbrut“ (Mt.23,33).

Deshalb wurde Jesus „zur ehernen Schlange“, denn er sagte zu Nikodemus: „Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an IHN glauben, das ewige Leben haben“ (Jh.3,15).

Doch Achtung!

Jesus war, wie Paulus betonte, nur „in der Gestalt des sündigen Fleisches“ (Röm.8,3).

In IHM war keine Sünde!

Diese Tatsache wird auch im Hebräerbrief betont, denn wir lesen: „… der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde(Hebr.4,15).

Gottes Wort betont dreierlei:

Jesus „wusste von keiner Sünde“ (2.Kor.5,21).

„Er hat keine Sünde getan (1.Petr.2,22).

„In IHM ist keine Sünde“ (1.Jh.3,5).

Somit ist Jesus: „Das unschuldige und unbefleckte Lamm, das uns mit seinem „teuren Blut“ erlöst hat (1.Petr.1,19).

Dass Jesus, als ER unter uns Menschen lebte, keine Privilegien genoss, sondern „in allem“ uns gleich geworden ist, wurde auch bei seiner Taufe deutlich:

Johannes wollte IHM wehren und sagt: Ich bedarf dessen, von dir getauft werde, und du kommst zu mir?“

Doch wie lautete die Antwort Jesu?

Er sagte: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen“ (Mt.3,14-15).

Musste Jesus öffentlich Buße und Umkehr zu Gott bezeugen?

Hatte Johannes nicht gesagt: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen“.

Wieso sollte der, der „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ würde und „in dessen Hand die Worfschaufel war“, nun von ihm getauft werden? (Mt.3,11-12).

Auch jetzt wurde deutlich, dass Jesus keine Sonderbehandlung wollte!

Er war gekommen, den Willen dessen zu tun, der Ihn gesandt hatte (Jh.6,38).

Er war gekommen, zu dienen, nicht, um sich dienen zu lassen (Mk.10,45).

ER war gekommen, Teil unserer Geschichte zu werden!

Und eben dies bezeugte er, als er sich von Johannes taufen ließ!

So erfüllte Jesus alle Gerechtigkeit!

Und er tat es – vom Tag seiner Geburt, bis zum Tod am Kreuz!

Dass sich Jesus als „der Menschensohn“ bezeichnete, lässt sein Selbstverständnis erkennen:

Er war einer von uns!

Was er tat, tat er stellvertretend für uns alle!

Was er tat, tat er mit uns, weil uns Gott in Christus eingeschlossen sah!

Die Schrift sagt: „Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben“ (2.Kor.5,14).

Gott sah uns in Christus eingeschlossen, als er am Kreuz hing!

Demnach war die Strafe, die Jesus ertrug, unsere Strafe, die wir in IHM ertragen haben.

Ebenso was das Gericht, das Jesus erduldete, unser Gericht, dass nun, weil es vollstreckt worden ist, hinter uns liegt.

Gleicherweise war der Tod, den Jesus starb, unser Tod, den wir nun nicht mehr sterben können!

Wenn Gottes Wort sagt, dass „Jesus … durch Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte“ (Hebr.2,9), dann werden wir den Tod nicht mehr schmecken müssen!

Wir dürfen „schmecken und sehen, wie freundlich der Herr ist“ (Ps.34,9; 1.Petr.2,3).

Auch als Gott Christus lebendig machte und auferweckte, waren wir in IHM eingeschlossen, ebenso in seiner Auffahrt und Erhöhung, denn Gottes Wort sagt: „ER hat uns mit Christus lebendig gemacht … mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus“.

Auch Gottes „überschwängliche Gnade“, die er uns erwiesen hat, täglich erweist und „in den kommenden Zeiten erzeigen wird“, wurde und wird uns in Christus Jesus zuteil (Eph.2,5-7).

Wenn ER uns angenehm gemacht hat in dem Geliebten“, dann dürfen wir nichts anderes bekennen (Eph.1,6 Elberfeld).

Alles, was der Menschensohn tat, tat er mit uns zusammen!

Immer waren wir in IHM eingeschlossen!

Wir sind es heute! Und wir werden es immer sein!

Was bedeutet es, dass Jesus heute in dir lebt?

Es bedeutet, dass er alles miterlebt, was du erlebst!

Wenn du dich freust, freut er sich mit dir!

Wenn du traurig bist, hat er Anteil an deiner Traurigkeit!

Wenn du mutlos oder enttäuscht bist, dann fühlt er mit dir – weil er in dir wohnt und in dir lebt!

„Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott(Hebr.2,17).

Es war nicht nur Gottes Wille, dass Jesus uns in allem gleich wurde!

Er sollte auch ein treuer Hoherpriester werden, der uns vor Gott treu vertritt!

Jesus ist heute vor Gottes Thron derjenige, den wir vor Gott sein sollen!

ER vertritt uns vollkommen!

Was Jesus vor Gott für uns geworden ist, wie treu ER uns vertritt und für uns einsteht, können wir heute nicht sehen!

Und doch tut er es Tag für Tag – Stunde um Stunde!

Wie wohltuend und tröstlich ist es, wenn du mit einem Menschen reden kannst, der dich versteht und mitfühlen kann, wenn du einen Fehler gemacht hast!

Davon redete Paulus in seinem Brief an die Galater, als er sagte: „Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist (Gal.6,1).

Nun mag jemand sagen: Das ist schön und gut, wenn mit jemand Verständnis entgegenbringt und mit mir fühlt!

Doch was bringt mir das?

Meine Lebenssituation wird sich dadurch nicht verbessern!

Was uns kein Mensch sein kann, das will uns Jesus sein!

Die Bibel berichtet uns von einem Schriftgelehrten, der Jesus auf die Probe stellen wollte, als er ihn fragte: „Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“

Jesus antwortete: „Was steht im Gesetz? Was ließt du? Er antwortete und sprach: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.’ Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet: tu das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber, die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen“.

Der Levit und der Priester offenbaren, wie es um unsere Barmherzigkeit und Nächstenliebe bestellt ist!

Beide verspürten keine innere Regung, dem Mann zu helfen, der verletzt am Wegesrand lag.

Unzählige Menschen haben keine Skrupel, andere „auszuziehen“ und „auszurauben“.

Doch wenn es darum geht, anderen zu helfen, tun wir uns oftmals schwer!

Unser Gott, der „reich ist an Barmherzigkeit“ (Eph.24), ist nicht wie wir!

Jesus berichtete weiter: „Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme“.

Jesus verglich sich mit einem Samariter, der von den Juden zutiefst verachtet wurde!

Deshalb hätte ER sagen können: Die, die mich verachten und von sich stoßen, haben meine Barmherzigkeit und Liebe nicht verdient!

Doch so dachte er nicht!

Die Bibel lässt uns wissen, dass Christus für uns starb, „als wir noch seine Feinde waren“ (Röm.5,10).

Als ER uns sah, die wir unter die Mörder gefallen waren, ausgeraubt, zerschlagen und verletzt am Wegesrad liegend, war ER voller Mitgefühl und Erbarmen!

„Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin“!

Jesus kam dahin, wo wir waren!

Er kam in unser Leben hinein!

Er kam in unser Herz!

Er machte unser Herz zu seiner Wohnstätte!

Er wurde unser Leben!

„Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, nahe geworden durch das Blut Christi“ (Eph.2,13).

Niemand kann dir so nahe sein, wie Jesus dir nahe ist!

Niemand kann dir das sein, was ER dir geworden ist!

„Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin“!

Jesus hat nicht von uns verlangte, dass wir den ersten Schritt taten!

ER hat an unsere Herzenstür geklopft, als sie noch fest verschlossen war (Offb.3,20).

Jesus tat mehr als den ersten Schritt – er kam „von einer Reise“, die in der Ewigkeit, in seinem himmlischen Reich, begonnen hatte!

ER war gekommen, um uns ein Nächster zu sein!

Wie viel Zuwendung geht von Christus aus!

Wie viel herzliche Liebe wird in dem erkennbar, was er an uns tut!

ER weiß, was für unsere Wunden heilsam ist!

Jesus kann ein betrübtes und zerschlagenes Herz heilen!

Er kann sogar Verletzungen heilen, deren Wurzeln tief in unser Inneres reichen!

ER gießt aus, was uns niemand sonst geben kann: Seinen Heiligen Geist!

Den Wein, den er in unsere Seele gießt, gibt es nicht zu kaufen!

Darin enthalten ist die ewige Freude der Errettung!

So hoch, wie er uns hebt, kann uns kein Mensch emporheben – bis in den dritten Himmel, bis zum Thron der Gnade Gottes!

So, wie ER uns pflegt, kann uns niemand pflegen – so liebevoll, so fürsorglich, so sanft, so effektiv, so umfassend!

Auf seine Frage: „Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war“?, erhielt Jesus die Antwort: „Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen“ (Lk.10,25-37).

Jesus wurde uns der Nächste, damit wir anderen Menschen ein Nächster sein können!

Auch die Barmherzigkeit, die Jesus denen erwies, die zu ihm kamen, hat er uns geschenkt, damit wir durch seine Barmherzigkeit anderen Barmherzigkeit erweisen können!

Die Barmherzigkeit, die er uns erwiesen hat, können und sollen wir anderen Menschen erweisen!

„ER brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme“.

„Geh hin und tu desgleichen!“

Bringe Menschen zur Herberge Gotteszur Gemeinde, in der ER sie gesund pflegen will!

Beteilige dich an ihrer Pflege!

Lass es dich Zeit und Mühe kosten!

Lass es dich Barmherzigkeit kosten!

Lass es dich herzliche Liebe kosten!

Sei gewiss, dass dir Christus bei seiner Wiederkunft alles erstatten wird, was du aufwenden wirst, damit andere gesund gepflegt werden können!

Er verheißt dir: „Ich will dir’s bezahlten, wenn ich wiederkomme“!

Was wird von dem „treuen und klugen Knecht“ gesagt, „den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gibt“?

Jesus sagte: „Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn ER kommt, das tun sieht. Wahrlich, ich sage euch: ER wird ihn über alle seine Güter setzten“ (Mt.24,45-47).

 
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