Wir alle freuen uns, wenn wir für das, was wir geleistet haben, belohnt werden!

Niemand arbeitet gerne umsonst!

Auch die Bibel spricht von Belohnung – sogar sehr oft!

Doch wie kann uns Gott belohnen, wo wir ihm doch mit unsren Sünden nur „Arbeit und Mühe“ gemacht haben (Jes.43,24)?

Und wenn Er uns fragt: „Was hast du, das du nicht empfangen hast“ (1.Kor.4,7), dann müssen wir alle sagen: Nichts!

Wenn wir also alles, was wir besitzen, von IHM empfangen haben, wie unfassbar ist es dann, dass uns unser Gott belohnen will?

Wofür belohnt uns Gott?

Antwort gibt uns der Schreiber des Hebräerbriefs, denn er sagt: „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat“ (Hebr.10,35).

Unser Gott belohnt uns, wenn wir IHM vertrauen!

Weiter wird gesagt: „Wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird“ (Hebr.11,6 Elberfeld).

Unser Gott belohnt uns, wenn wir glauben, dass ER da ist, wenn wir uns IHM nahen und sein Angesicht suchen!

Dass uns Gott ein Belohner sein will, beweist auch das Beispiel Moses, denn der Schreiber des Hebräerbriefs sagt: „Mose … hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung (Hebr.11,26).

Uns wird gesagt, dass alle Schätze dieser Welt, im Vergleich zu der Belohnung, die wir empfangen werden, unbedeutend und ohne Wert sind!

Unser Vertrauen in unseren Gott hat eine große Belohnung!

ER belohnt unser Suchen, indem ER sich von uns finden lässt!

ER sagt: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, werde ich mich von euch finden lassen (Jer.29,13-14).

Unser himmlischer Vater belohnt jeden, der bei IHM anklopft, indem ER ihm auftut (Mt.7,7-8).

Egal, wie unsere Lebensumstände sind, ganz gleich, wie wir uns fühlen, immer heißt es: „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat“ (Hebr.10,35).

„Wer unter „dem Schirm des Höchsten sitzt“ und unter „dem Schatten des Allmächtigen“ Zuflucht sucht, den wird ER auch „mit seinen Fittichen decken“, der wird „Zuflucht finden unter seinen Flügeln“ (Ps.91,1-4).

Womit belohnt unser Gott den, der IHN liebt?

Er sagt: „ER liebt mich, darum will ich ihn erretten!“

Womit belohnt unser Gott den, der SEINEN Namen kennt?

ER sagt: „Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen!“

Was ruft er dem zu, der SEINEN Namen anruft?

ER verspricht ihm: „Ich will ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil (Ps.91,14-16).

Wenn wir also von Belohnung sprechen, sollen wir nicht zuerst an das Morgen denken, sondern erkennen, dass uns unser himmlischer Vater heute schon belohnt!

In und mit Christus, seinem geliebten Sohn, schenkt ER uns alles, was ER uns zu geben vermag – an jedem neuen Tag (Röm.8,32).

Was ER einst Abraham versprach, das ruft ER heute dir und mir zu: „Fürchte dich nicht! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn“ (1.Mose 15,1).

Unsere tägliche Belohnung besteht also nicht zuerst in dem, was uns Gott gibt, sondern in dem, was ER uns geworden ist!

 

Während der verlorene Sohn in den Armen seines Vater lag und dessen herzliche Liebe und Vergebung genoss, träumte der ältere Sohn von einem „Bock“, um mit seinen Freunden fröhlich zu sein.

Das Herz seines Vaters war ihm völlig fremd geblieben!

Was antwortete ihm sein Vater?

„Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein“ (Lk.15,31).

Gibt es größeren Lohn, als die beständige Gegenwart unseres himmlischen Vaters?

Gibt es größeren Lohn, als eingehüllt und getragen zu sein von Gottes Liebe?

Der Psalmist bekennt: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nicht nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachten, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil“ (Ps.73,25-26).

„Fürchte dich nicht! Ich bin dein sehr großer Lohn“.

Jesus verspricht allen „Mühseligen und Beladenen“, die zu IHM kommen, eine Belohnung, denn er sagt: „Ich will euch erquicken“ (Mt.11,28).

Sogar jedes Mal, wenn wir SEINEN Namen anrufen, belohnt ER uns – weil in dem Namen Jesu Heil und Errettung ist (Apg.4,12).

Und, weil ER „reich ist für alle, der ihn anrufen“ (Röm.10,12-13).

Jede Hinwendung zu IHM, jede Berührung im Geist, belohnt unser Herr, indem er uns mit Lebenskraft dient, so wie er jener Frau gedient hat, die in ihrer großen Not den „Saum seines Gewandes berührte“ (Lk.8,44-46).

Was die Erlösung betrifft, die Jesus vollbracht hat und in der wir stehen, so gibt es keine Unterschiede!

Der Lohn, den wir empfangen, wenn wir IHM unser Herz öffnen und unser Leben anvertrauen, ist für alle gleich!

Die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn!“ (Röm.6,23).

So wie unser himmlischer Vaters jedes seiner Kinder gleichermaßen liebt, so ist auch das Maß seiner Vergebung für alle gleich!

Auch wenn Gott uns seine Barmherzigkeit und Gnade erweist, macht ER keine Unterschiede!

Auch seinen Geist „gibt Gott ohne Maß“ (Jh.3,34).

Wer zu Gott kommt und IHM vertraut, dem wird Gott ein Belohner sein – immer, ausnahmslos!

Unterschiedlich bewerten wird unser Herr und Meister das, was wir getan habe, nachdem wir SEIN Eigentum geworden sind!

Davon sprach Paulus, als er sagte: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse“ (2.Kor.5,10).

Und den Gläubigen in Rom schrieb er: „Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden“ (Röm.14,10).

An jenem Tag werden keine Sünden gerichtet, die durch das Blut Jesu abgewaschen wurden, denn Gottes Wort sagt: „So ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen, zum zweitenmal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf IHN warten, zum Heil“ (Hebr.9,28).

Unser Erretter kommt zu unserem Heil!

Er kommt, um uns für das zu belohnen, was wir in SEINEM Namen Gutes getan haben, gemäß den Worten des Paulus, der an die Galater schrieb: „Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu SEINER Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht nachlassen“ (Gal.6,9).

Sogar noch im letzten Kapitel der Bibel ruft uns Jesus zu: „Siehe ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind“ (Offb.22,12).

Als Petrus den Herrn fragte: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil?“, antworte ihm Jesus: „Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben“ (Mt.19,27-29).

Auch als sie zu einem letzten Mahl zusammen saßen, sagte Jesus: „Ihr aber seid's, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und wie mir mein Vater das Reich bestimmt hat, so bestimme ich für euch, dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels“ (Lk.22,28-30).

„Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid!“

„Ihr, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen!“

Alles, was wir um Jesu Willen aufgeben oder erdulden werden, wird uns unser Herr vergelten, wenn er zurückkommen wird.

Paulus schrieb: „Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit IHM leiden, damit wir auch mit IHM zur Herrlichkeit erhoben werden“ (Röm.8,17).

Und Timotheus ließ er wissen: Darum dulde ich alles, um der Auserwählten willen, damit auch sie die Seligkeit erlangen in Christus Jesus mit ewiger Herrlichkeit. Das ist gewisslich war: Sterben wir, so werden wir mit leben; dulden wir, so werden wir mit herrschen; verleugnen wir, so wird ER uns verleugnen; sind wir untreu, so bleibt ER treu; denn ER kann sich selbst nicht verleugnen“ (2.Tim.2,11-13).

Nichts, was wir im Namen Jesu Christi getan haben, wird umsonst sein!

Jesus ließ uns wissen, dass unser himmlischer Vater jedes Gebet vergelten wird, denn er sagte: „Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten (Mt.6,6).

Lohn wird sogar dem zuteil, der einem Durstigen „auch nur“ ein Glas kaltes Wasser gereicht hat, denn Jesus sagte: „Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben“ (Mt.10,41-42).

Lohn empfängt, wer bereit war, im Weinberg Gottes zu arbeiten, denn Jesus sagte: „Das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen … Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten“ (Lk.20,1+8).

Was wird unser Herr und Meister belohnen, wenn ER erscheint und wir vor IHM stehen werden?

Als Jesus davon sprach, dass wir wachen sollen, weil wir weder Tag noch Stunde seiner Wiederkunft kennen, sagte er weiter: Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort. Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden“ (Mt.25,14-29).

Jesus hat uns gezeigt, wie und auf welche Weise Gottes Reich gebaut wird:

„Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an!“

Jesus hat uns SEIN Vermögen anvertraut!

Wir können andere Menschen lieben, ihnen Gottes Barmherzigkeit erweisen, sie geduldig tragen, ihnen vergeben und Frieden bewahren, weil uns Jesu Christus sein Vermögen dazu geschenkt hat!

Und bis unser Herr wiederkommt sollen wir das, was ER uns anvertraut hat, zum Bau SEINES Reiches und zur Verherrlichung SEINES Namens einsetzten!

Unser Herr und Meister fordert also nichts von uns, was ER uns nicht gegeben hat!

„Dem einen gab er fünf Zentner Silber… dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Fähigkeit“.

„Herr, du hast mir … anvertraut; siehe da, ich habe damit … gewonnen“!

Jesus hat uns nicht nur sein Vermögen anvertraut!

Durch die Kraft SEINES Geistes wirkt in uns auch die Fähigkeit, das anvertraute Gut zu mehren!

Diese Tatsache bezeugte Paulus, als er schrieb: „Es sind verschiedne Gaben; aber es ist ein Geist: Und es sind verschiedene Ämter (Dienste), aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller“ (1.Kor.12,4-7).

Wichtig zu wissen, dass alles, was Gottes Geist zum Bau des Reiches Gottes in uns wirkt, „zum Nutzen aller“ ist (1.Kor.12,7).

Wenn Jesus also sagt: „Handelt damit, bis ich wiederkomme“ (Lk.19,13), dann meint er, dass wir das einsetzen, was ER uns anvertraut hat – zum Wohl und Nutzen anderer!

Was wird unser Herr belohnen, wenn ER erscheinen wird?

ER wird nicht danach fragen, wie viel wir getan haben!

Geprüft wird unsere Treue!

Wie wir mit dem anvertrauten Gut umgegangen sind!

„Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bis über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh ein zu deines Herrn Freude“.

Du bist über wenigem treu gewesen!

Ich will dich über viel setzen!

Diese Tatsache bestätigte auch Paulus, als er schrieb: „Wir sind Gottes Mitarbeiter … Ich nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist … Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden“ (1.Kor.3,9-10; 4,1-2).

„Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist!“

„Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden!“

Wir sind der Meinung, dass der, der im Reich Gottes Großes geleistet hat, größeren Lohn erhalten wird.

Doch das entspricht nicht der Wahrheit Gottes!

Lohn wird gleichermaßen dem zuteil, der über Wenigem treu war!

Warum hatte der „faule Knecht“ das ihm anvertraute Gut in der Erde vergraben?

Grund dafür war nicht sein Mangel an Einsatzbereitschaft, sondern sein Mangel an Erkenntnis seines Herrn, denn er sagte: „Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich…“

Ist unser Herr ein harter Mann?

Verlangt er von uns, dass wir ernten, was ER nicht gesät hat?

Lässt er uns einsammeln, was ER nicht ausgestreut hat?

Nein! Niemals! Zu keiner Zeit!

Wir erkennen also, dass unsere Mitarbeit mit Christus, unserem Herrn, maßgeblich davon abhängt, wer ER für uns ist und was wir von IHM erkannt haben!

„Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber der böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen, dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er's nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm seinen Platz geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern“ (Mt.24,45-51).

Zunächst machte Jesus deutlich, dass ER es ist, der Knecht einsetzt!

„… den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat“.

Wir berufen uns nicht selbst!

Wir suchen uns im Reich Gottes keinen Dienst aus!

Jesus, unser Herr und Meister, stellt uns an den Platz, an dem wir IHM dienen sollen!

„… dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe“!

Wer von uns weiß, welche geistliche Speise die Heiligen gerade jetzt benötigen?

„… dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe“!

Wer von uns hat Worte des ewigen Lebens?

Auch daran erkennen wir, dass wir nur das geben können, was wir von Christus empfangen haben!

Wenn wir anderen Menschen dienen können, dann nur deshalb, weil uns unser Herr zuvor gedient hat!

Petrus schrieb: „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gaben Gottes; wenn jemand predigt, dass er’s rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er’s tue aus der Kraft die Gott gewährt (darreicht), damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus“ (1.Petr.4,10).

Diene Christus mit dem, was du von IHM empfangen hast!

Tröste andere mit dem Trost, mit dem du getröstet wurdest (2.Kor.1,4).

Ermutige andere mit der Wahrheit, die dich gestärkt hat!

Bezeuge, was du von Christus erkannt hast (Apg.26,16).

Was war an dem bösen Knecht zu tadeln?

Weder rechnete er mit dem Kommen seines Herrn, noch rechnete er damit, dass er sich für das, was er tut, verantworten muss!

So kam es, dass er im Umgang mit seinem Mitknecht unbarmherzig wurde und in seiner Lebensführung zügellos!

Was wird unser Herr und Meister belohnen, wenn er wiederkommt?

Die Antwort finden wir im Brief des Apostels Paulus an die Korinthern: „Wer ist nun Apollos? Wer ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat. Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit(1.Kor.3,5-8).

„Wie es der Herr einem jeden gegeben hat!“

Kann die Gemeinde Jesu ohne Diener Christi gebaut werden, ohne Menschen, die SEIN Wort in die Herzen anderer pflanzen und es begießen?

„Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder, denn sie sind reif zur Ernte. Wer erntet, empfängt schon seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet“ (Jh.4,36).

Wir pflanzen und begießen!

Wir säen und ernten!

Wir sammeln Frucht zum ewigen Leben!

Vor dem Richterstuhl Christi wird nicht zuerst geprüft, was wir getan haben, sondern welcher Art das Material war, mit dem wir gebaut haben!

Paulus schrieb: „Ich, nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch“ (1.Kor.3,10-15).

Einer baut mit Gold, Silber, Edelsteinen!

Ein anderer baut mit Holz, Heu, Stroh!

Beide bauen auf dem Grund, der Jesus Christus ist!

Der eine empfängt Lohn, und sein Werk bleibt!

Der andere empfängt Schaden und sein Werk verbrennt!

Bleiben wird nur, was Christus in uns gewirkt hat, denn immer hieß es: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Jh.15,5).

Alles aber, was wir aus eigener Kraft hervorgebracht haben, wird sich als Holz, Heu und Stroh erweisen und vor dem Angesicht Jesu Christi zu Asche werden!

Wer wird den „unvergänglichen Siegespreis empfangen“?

„Einer empfängt den Siegespreis! Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge, jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen“ (1.Kor.9,24-27).

Wer wird mit Christus herrschen, wenn ER wiederkommt?

Wem wird der Menschensohn, wenn er SEIN Friedensreich aufrichten wird, Macht geben über die Heiden?

Die Antwort Jesu lautet:Wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden, mit eisernem Stab, und wie Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern“ (Offb.2,26-28).

Wen wird der Menschensohn in SEINEM Friedensreich auf SEINEM Thron sitzen lassen?

Die Antwort Jesu lautet:Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater uf seinen Thron“ (Offb.3,21).

Was verheißt „der Erzhirte der Schafe“ den Hirten, die SEINE Herde „freiwillig“ und „von Herzengrund“ geweidet haben?

„So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte der Schafe, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen“ (1.Petr.5,2-4).

Was verheißt der Herr denen, „die da lehren und viele zur Gerechtigkeit weisen“?

„Sie werden leuchten wie der Himmels Glanz … wie die Sterne immer und ewiglich“ (Dan.12,3).

Wer wird die Krone der Gerechtigkeit empfangen?

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben(2.Tim.4,7-8).

„Sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig … du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft … und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden (Offb.5,9-10).

„Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? (1.Kor.6,2-3)

„Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden?“

Welchen Lohn wir erhalten werden, wenn unser Herr wiederkommt, ist noch nicht offenbart, denn sein Wort sagt: „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die IHN lieben“ (2.Kor.2,9).

Eines aber wollen wir tun: Wir wollen das uns anvertrauten Vermögen Jesu Christi einsetzen und mehren, damit, wenn unser Herr zurückkommt und von uns Rechenschaft fordert, ER sagen kann: „Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzten; geh hinein zu deines Herrn Freude“.

Jesus ruft dir und mir zu: „Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme“ (Offb.3,11).

 
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